bnr.de: Von der FPÖ lernen

blick nach rechts über die Hoff­nun­gen ein­er NPD und der “pro”-Bewegung auf die FPÖ. Während dessen kommt es immer wieder zu Kon­tak­ten zwis­chen den “pro”-Bewegungen und den so genan­nten “Freien Kräften”. Wenn auch diese im Moment noch größ­ten­teils uner­wün­scht sind, zeigen sich erste Zeichen eines gemein­sames Auftreten. So geschehen bei ein­er Kundge­bung wo der „pro NRW“-Kreisverband Reck­ling­hausen die neon­azis­tis­chen “Freien Kräfte” wohlwol­lend mit aufzählte, als er über eine Kundge­bung berichtete. Ganz einig sind sie sich aber noch nicht, denn wenig später ver­schwan­den die “Freien Kräfte” wieder aus der Aufzählung.

Bei der „pro“-Truppe set­zt man auf Unter­stützung durch die erfol­gre­ichen recht­slasti­gen öster­re­ichis­chen Frei­heitlichen. Auch die NPD sieht sich durch den „Recht­sruck“ bestätigt.

Nach der Land­tagswahl in Wien am ver­gan­genen Son­ntag hof­fen auch die extrem recht­en Parteien in Deutsch­land, dass vom „Glanz“ des FPÖ-Erfol­gs etwas für sie abfällt.

Das Wiener Ergeb­nis der FPÖ sei auch für die NPD „eine klare Bestä­ti­gung ihres islam- und über­frem­dungskri­tis­chen Kurs­es“, meint der stel­lvertre­tende NPD-Vor­sitzende Karl Richter. Die erdrutschar­ti­gen Zugewinne für die „Frei­heitlichen“ hät­ten gezeigt, „dass ein klar­er Anti-Islam-Kurs inzwis­chen über­all in Europa auf Zus­tim­mung stößt“. Richter gren­zte seine NPD zugle­ich von der recht­spop­ulis­tis­chen Konkur­renz ab. Die NPD sei „die einzige authen­tis­che Oppo­si­tion­spartei in der Bun­desre­pub­lik“. Sie werde „ihre Kri­tik an der Zuwan­derungs- und Islamisierungspoli­tik der etablierten Parteien noch offen­siv­er vor­tra­gen“. Seinen Partei-„Kameraden“, die abge­se­hen von der Rück­kehr in den säch­sis­chen Land­tag zulet­zt keine Wahler­folge zu feiern hat­ten, machte der Parteivize Mut: „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der über­all in Europa stat­tfind­ende Recht­sruck auch Deutsch­land erre­icht und die NPD als einzige kon­se­quente Vertreterin deutsch­er Lebensin­ter­essen machtvoll bestäti­gen wird.“

„Die Zeit ist reif für eine demokratis­che Samm­lungs­be­we­gung rechts der Union, und die Repub­likan­er sind bere­it, dazu ihren Beitrag zu leis­ten“, fol­gert hinge­gen der Repub­likan­er-Vor­sitzende Rolf Schlier­er aus dem 27-Prozent-Ergeb­nis der FPÖ in der öster­re­ichis­chen Haupt­stadt. Schlier­er grat­ulierte FPÖ-Bun­des­ob­mann Heinz-Chris­t­ian Stra­che offen­bar aus der Ferne zum „überzeu­gen­den Wahlsieg“. Vor Ort feierten mit Markus Wiener und Judith Wolter zwei „pro Köln“- und „pro NRW“-Funktionäre mit den öster­re­ichis­chen Recht­spop­ulis­ten deren Wahlsieg. Weit­er­lesen auf bnr.de (mit Abo)