Ex-Unteroffizier wegen Hitlergruß verurteilt

Das Urteil im Wieder­betä­ti­gung­sprozess gegen den 42-jähri­gen Unterof­fizier: drei Monate bed­ingt. Der Geschwore­nense­n­at sah als erwiesen an, dass der Bur­gen­län­der während eines Aus­land­sein­satzes im Koso­vo mehrfach den Hit­ler­gruß ver­wen­det und bei ein­er pri­vat­en Feier am Stützpunkt ein T‑Shirt mit einem „stil­isierten Kon­ter­fei” — auf dem Leibchen befand sich ein Smi­ley mit Hitler­bart und Seit­en­schei­t­el — von Adolf Hitler getra­gen habe. Das Urteil ist noch nicht recht­skräftig. Pikan­terie beim Prozess: Vor­sitzen­der des Geschwore­nense­n­ats war Wolf­gang Rauter, der in früheren Zeit­en, als er noch FPÖ-Land­tagsab­ge­ord­neter war, zum Nation­al­sozial­is­mus anmerk­te, dass es möglich sein müsse, auch die pos­i­tiv­en Aspek­te darzulegen.