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Filter Schlagwort: Verhetzung

Eine Nachlese und eine Warnung

Einige Poster von „unzensuriert.at“ maulen. Die Redaktion hat nach der medialen Berichterstattung eine Erklärung „in eigener Sache“ veröffentlicht. Darin wird zunächst festgehalten, dass das ursprünglich beanstandete Posting gelöscht, „Isegrim“ nach einer Prüfung des „Gesamtwerks“ aus dem Kreis der registrierten User ausgeschlossen und sein „Gesamtwerk“ ebenfalls gelöscht wurde. Weiter…

FPÖ- Comic: Reizend, aber nicht aufreizend!

Die Vorgeschichte ist ja bekannt: die FPÖ provoziert mit einem Comic, um im Wiener Wahlkampf Aufmerksamkeit zu erregen und ihre Klientel – na sagen wir einmal – „aufzumuntern“. Superman mit Schwert stachelt einen Jugendlichen auf: „Wennst dem Mustafa ane aufbrennst, kriagst a Hasse spendiert!“ Der Jugendliche zieht seine Steinschleuder auf und frohlockt: „Leiwand, voll auf’s Nudelaug…“ Weiter…

Tirol: FPÖ –Königshofer und das Verbotsgesetz

Werner Königshofer, der Doppeldoktor und Nationalratsabgeordnete der FPÖ, hat schon wieder ein Problem mit dem Verbotsgesetz. Wie die „Tiroler Tageszeitung“ in ihrer Ausgabe vom 8.3.2011 berichtet, hat Königshofer einen „Essayband“ herausgegeben. „Tirol im Herbst 09. Freiheit in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ nennt er das Büchlein, in dem keine Essays, sondern zumeist politische Traktate vertreten sind. Weiter…

Hirtenberg (NÖ): Ein stinknormaler Freiheitlicher

Gottfried „Friedl“ Plichta hat keine Zweifel, wo die Musik spielt. In Hirtenberg natürlich! Auf seinem Facebook –Account kommt ihm kein Zweifel, dass man das nicht wissen könnte.

Er stellt sich vor als Gemeinderat und ehemaliger Tankstellunternehmer, spricht von den „interessanten Aufgaben“, die er übernommen hat, verschweigt aber, wo er tätig ist: das weiß doch eh jeder! In Hirtenberg natürlich! Also dort, wo die SPÖ mehr als 20 Prozent verloren und die FPÖ im ungefähr gleichen Ausmaß dazugewonnen hat. Darum ist Friedl Plichta jetzt im Gemeindevorstand.

Und verbreitet via Facebook seine grauslichen rassistischen Ansichten:

„Ich ging heute morgen zum Sozialamt, um dort meinen Hund anzumelden. Zuerst sagte die Dame:“Hunde kriegen keine Sozialhilfe!“. So erklärte ich ihr, dass mein Hund schwarz ist, arbeitslos, faul, nicht Deutsch kann, keinen Anhaltspunkt hat, wer sein Vater ist und keine Dokumente vorweisen kann. So schaute sie in ihrem Buch nach, um zu sehen, welche Voraussetzungen für eine Sozialhilfe erforderlich sind. Mein Hund erhält seine erste Überweisung am Freitag.“


Schenkelklopfer I

Friedl Plichta hat tatsächlich einen Hund, den er – ausgerechnet! – „Blacky“ nennt! Am Sozialamt meldet niemand seinen Hund an, wahrscheinlich nicht einmal ein Freiheitlicher! Aber darum geht es dem gemütlichen „Friedl“ auch nicht. Er will einfach eine Geschichte erzählen, mit der der primitive rassistische Schenkelklopfer bedient werden kann. Die Zustimmung auf Facebook ist nicht überwältigend, aber der Schmäh kann ja weiter erzählt werden.

Bei seinen Schenkelklopfern unterstützt ihn Susanne Winter, Nationalratsabgeordnete der FPÖ und wegen Verhetzung rechtskräftig verurteilt. Als Plichta Bundeskanzler Faymann als „Koffer“ bezeichnet, muss Winter aufwiehern: “Haha, das ist ein lustiger Begriff für BK Faymann….“


Schenkelklopfer II gefällt auch Susanne Winter

Plichta , wer ist das, könnte man fragen. Ein stinknormaler freiheitlicher Funktionär, der eigentlich sofort seinen Rücktritt von allen öffentlichen Funktionen bekanntgeben müsste!

Reaktionen und Aktionen

  • Lang hat es gedauert, aber mit 27.2. haben die ÖVP-Jungbauern von St. Johann/Tirol ihr altes Gästebuch geschlossen und damit den rechtsextremen und antisemitischen Schrott, der sich darin angesammelt hat, entfernt – ohne ein Wort der Entschuldigung allerdings. Mal sehen, ob die Jungbauern in Zukunft besser aufpassen.
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