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Lesezeit: 3 Minuten

report24: Florian Machl, der Gegenaufklärer

Flo­ri­an Machl (report24) kom­men­tiert den unga­ri­schen Über­fall auf einen ukrai­ni­schen Geld­trans­por­ter und sug­ge­riert, es habe sich um „Kor­rup­ti­ons­geld” gehandelt.

24. März 2026
report24/Florian Machl: zwei unterschiedliche Kommentarversionen (Screenshot 8.3.26)
report24/Florian Machl: zwei unterschiedliche Kommentarversionen (Screenshot 8.3.26)

Am 8. März ver­öf­fent­licht Machl unter dem fra­gen­den Titel „Ukrai­ni­sches Kor­rup­ti­ons­geld in Ungarn gestoppt? Das wis­sen wir über den Fall! “ etwas, was er als „Kom­men­tar“, also als sei­ne Mei­nung, deklariert.

Zunächst die nüch­ter­nen Fak­ten: Am 5. März wur­den auf einer unga­ri­schen Auto­bahn­rast­stel­le ein ukrai­ni­scher Geld­trans­port mit einer Gesamt­sum­me von rund 90 Mil­lio­nen Euro (in Euro, Dol­lar und Gold) durch eine unga­ri­sche Anti­ter­ror­ein­heit gestoppt und beschlag­nahmt sowie die Besat­zung fest­ge­nom­men. Der Geld­trans­port kam aus Wien von der Raiff­ei­sen Bank Inter­na­tio­nal (RBI) und soll­te bei der staat­li­chen ukrai­ni­schen Oschad-Bank abge­lie­fert wer­den. Es han­del­te sich ganz offen­sicht­lich nicht um einen Geheim­trans­port, denn sowohl die­ser als auch die vor­her­ge­hen­den Trans­por­te seit 2022 waren den unga­ri­schen Behör­den gemel­det und von die­sen regis­triert wor­den. (vgl. derstandard.at, 6.3.26)

Aus Sicht der öster­rei­chi­schen Finanz­markt­auf­sicht (FMA) stel­len sol­che Geld­trans­por­te „einen übli­chen Vor­gang dar. Anders als in ent­wi­ckel­ten Volks­wirt­schaf­ten mach­ten Devi­sen in Schwel­len­län­dern ‚tra­di­tio­nell einen signi­fi­kan­ten Anteil der Bank­ein­la­gen und des umlau­fen­den Bar­gelds aus‘“, berich­tet die „Kro­ne“ (10.3.26). Der Grund, war­um die­se Trans­por­te seit 2022 mit der Ukrai­ne über den Land­weg abge­wi­ckelt wer­den müs­sen, liegt im gesperr­ten Flugraum.

Machl und Murks

Was küm­mert das einen Machl? In sei­nem Kom­men­tar spricht er schon im Titel vom angeb­li­chen „ukrai­ni­schen Kor­rup­ti­ons­geld“, das in Ungarn durch „Spe­zi­al­ein­hei­ten zur Ter­ror­be­kämp­fung“ gestoppt wur­de, bleibt aber eine vali­de Erklä­rung schul­dig, war­um es sich um „Kor­rup­ti­ons­geld“ han­deln sollte.

Ein von ihm selbst als kreml­freund­lich beschrie­be­ner Blog­ger ist der Mei­nung, dass es sich bei dem Geld­trans­port um Schmier­geld­zah­lun­gen an „nicht näher bezeich­ne­te“ euro­päi­sche Part­ner han­deln könn­te. Aha! Eine ukrai­ni­sche Bank lässt sich – ange­mel­det! – Devi­sen ins Land lie­fern, um sie dann wie­der irgend­wo­hin als Schwarz- und Schmier­geld zu ver­tei­len? Geht’s noch düm­mer? Durch­aus. Machl lie­fert noch eine „Mei­nung“. In Ungarn mut­ma­ße man „kryp­tisch“, wonach die Gel­der der Finan­zie­rung der unga­ri­schen Oppo­si­ti­on die­nen könn­ten. Die­se „Mei­nung“, die Machl irgend­wo in Ungarn gehört haben will, kommt ihm selbst mitt­ler­wei­le so „kryp­tisch“ vor, dass er sie nur mit spit­zen Fin­gern anfasst.

Redak­tio­nel­le Richtigstellung

An man­chen Tagen ver­sorgt uns E.G. gleich mehr­mals mit Mails, in denen er eige­ne Kom­men­ta­re oder Tex­te von ande­ren ver­öf­fent­licht. E.G. ist einer von denen, die uner­müd­lich gegen den Islam, die Sys­tem­me­di­en, für Putin und Orbán und gegen die Ukrai­ne ankämp­fen. Des­halb kopiert er in sei­ne Mails auch oft Bei­trä­ge von Per­so­nen oder Medi­en aus dem ganz rech­ten Spektrum.

Am 8. 3. war es unter ande­rem auch ein Link zu einem Bei­trag von report24, dar­un­ter kopiert ein Aus­zug aus einem (ver­meint­li­chen) Kom­men­tar von Flo­ri­an Machl samt Screen­shot. Da E.G. mit Flo­ri­an Machl so ziem­lich auf der­sel­ben Wel­len­län­ge liegt, haben wir ange­nom­men, der kopier­te Aus­zug aus dem Kom­men­tar (von uns als Erst­fas­sung bezeich­net) stammt tat­säch­lich von Machl.

Daher sind wir in einer frü­he­ren Fas­sung die­ses Bei­trags auf die ver­meint­li­che „Erst­fas­sung” des Kom­men­tars ein­ge­gan­gen. Das war unser Fehler.

„Ich weiß nicht, was ihr kon­su­miert, aber dass der ers­te Screen­shot in dem Arti­kel Fake ist, soll­te jeder geis­tig Behin­der­te erken­nen, also auch die Leu­te, die für euch schreiben.
Die­ser Text des ers­ten Screen­shots ist nie bei uns erschie­nen, das ist auch nicht unser Schriftsatz.
Ich emp­feh­le, das Den­ken vor lau­ter Hass nicht kom­plett ein­zu­stel­len. Sonst ver­gesst ihr noch aufs Atmen.
Ihr fin­det sicher genug wah­re Sach­ver­hal­te, über die ihr het­zen könnt, ihr müsst nicht extra etwas erfin­den.“ (Mail von Flo­ri­an Machl am 24.3.26)

Wie uns Flo­ri­an Machl in sei­ner zurück­hal­ten­den Art mit­teilt, stammt der Screen­shot nicht von sei­ner Web­site, daher auch nicht der dort sicht­ba­re Text. War­um uns E.G. einen Screen­shot eines angeb­li­chen Bei­trags von Flo­ri­an Machl aus report24 geschickt hat, wis­sen wir nicht. Wir kön­nen uns von ihm auf­grund unse­rer poli­ti­schen Diver­gen­zen kaum eine Erklä­rung erwarten.

Zu Mach­ls Mail ist anzu­mer­ken, dass er mit kei­nem Wort auf unse­re Vor­wür­fe gegen sei­nen tat­säch­li­chen Kom­men­tar ein­geht – unse­re Anmer­kun­gen zu dem von uns fälsch­li­cher­wei­se als Erst­fas­sung bezeich­ne­ten Kom­men­tar waren eher nebensächlich.

report24 – Florian Machl: Artikel-Version 2 (Screenshot 8.3.26) Ukrainisches Korruptionsgeld in Ungarn gestoppt? Das wissen wir über den Fall! • 08. März 2026 KOMMENTAR A TERRORELHÁRÍTÁSI KÖZPONT FELVÉTELE Festnahme und Beute - der Fall des ukrainischen Geldtransporters. Bildquelle: Ungarische Regierung Am Donnerstag, dem 5. März 2026, erklärte der ukrainische Warlord Selenskyj, seine Soldaten würden den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán besuchen, wenn dieser nicht die nächsten 90 EU-Milliarden für sein Land freigibt. Zeitgleich verweigerte Selenskyj die Reparatur der angeblich beschädigten Druschba-Öl-Pipeline, von der Ungarn existenziell abhängt. In der Folge dürfte Ungarn der Kragen geplatzt sein: Man setzte einen dubiosen Geldtransport aus Österreich fest, zudem veröffentlichte man, wie viel "ukrainisches" Geld und Gold 2026 bereits durch Ungarn geschleust wurden.
report24 – Flo­ri­an Machl: Arti­kel-Ver­si­on 2 (Screen­shot 8.3.26)

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Schlagwörter: Oberösterreich | report24 | Verschwörungsideologien

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