St.Pölten: OPPT-Fans verurteilt

Ein Anhänger der recht­sex­trem obsku­ran­ten Bewe­gung OPPT musste sich am Mon­tag, 13. Feb­ru­ar wegen gefährlich­er Dro­hung und Wider­stand gegen die Staats­ge­walt vor Gericht. Der 69-jährige Wald­viertler hat­te Gericht­en und Polizei damit gedro­ht, sie in das US-Schulden­reg­is­ter UCC ein­tra­gen zu lassen, wenn die Ver­wal­tungsstrafver­fahren gegen ihn nicht gestoppt wür­den. Erst vor weni­gen Tagen war ein ander­er OPPT-Fan in St. Pöl­ten verurteilt worden.

Der Angeklagte, ein Pen­sion­ist, war schon 2014 bei der OPPT-„Gerichtsverhandlung“ in Hol­len­stein dabei, wo OPPT-Anhän­gerIn­nen ein Tri­bunal über eine Anwältin abhal­ten woll­ten. Nach ein­er Unter­suchung­shaft im Jän­ner dieses Jahres beze­ich­nete sich der Angeklagte als geläutert: „Das Haftü­bel, das ist nicht nichts“ (Kro­ne, 14.2.2017). Mit OPPT habe er keinen Kon­takt mehr.

Ob der Angeklagte sich eher der OPPT oder als Freeman sieht ist nicht ganz klar - in der Ablehnung von Gesellschaft, Staat und Recht sind sich diese jedenfalls alle einig.

Der Angeklagte soll sich der OPPT zuge­hörig gefühlt haben…

Bei den zahlre­ichen Men­schen, die er mit seinen Dro­hbriefen über­zo­gen hat­te, entschuldigte er sich vor Gericht. Das Urteil, 13 Monate Haft, davon 12 Monate bed­ingt, ist noch nicht recht­skräftig (ORF NÖ 13.2.2017).

Wenige Tage zuvor war ein ander­er OPPT-Fan (42), der bei ein­er Verkehrskon­trolle in St.Pölten einen Polizis­ten über­fahren wollte, wegen ver­sucht­en Wider­standes gegen die Staats­ge­walt zu ein­er bed­ingten Frei­heitsstrafe von neun Monat­en verurteilt wor­den (nicht recht­skräftig). Je nach Medi­um wurde der Angeklagte aus Wien als OPPT-Fan, „Sou­verän“ oder „Free­man“ bezeichnet.