Skalden und Abwerzger (FPÖ) haben ein Problem

Die akademis­che Sänger­schaft Skalden in Inns­bruck existiert schon seit mehr als 150 Jahren. Ihr Wikipedia-Ein­trag nen­nt auch eine Rei­he bekan­nter ‚Skalden‘, darunter den Lan­desparteiob­mann der Tirol­er FPÖ, Markus Abw­erzger und den ehe­ma­li­gen Klubob­mann der FPÖ, Ewald Stadler, der allerd­ings aus­ge­treten ist. Auf der Wiki-Liste find­en sich auch zwei SS-Män­ner. Da ist drin­gend Ergänzung geboten, wie ein Beitrag auf dietiwag.org belegt.

Die Liste von hochrangi­gen Nazis, die Mit­glieder der „Skalden“ waren, ist erschüt­ternd lang. Hat es irgend­wann ein­mal eine öffentliche Aufar­beitung, eine Dis­tanzierung von den Ver­brechen, die durch Skalden verübt wor­den sind, gegeben? Nie!

Darauf weist Markus Wil­helm auf seinem Blog dietiwag.org hin. Die Skalden, die im Jahr 2016 noch immer dem Wahlspruch huldigen „Deutsch­er Lieder Klang und Kraft, stähl’ dich deutsche Jung­mannschaft“, sind ganz tief im deutschna­tionalen Milieu ver­ankert – und mit ihnen auch ihr derzeit promi­nen­testes Mit­glied, Markus Abwerzger.

1992 sind die Skalden sog­ar aus ihrem dama­li­gen Dachver­band „Deutsche Sänger­schaft“ aus­ge­treten, weil ihnen der Vere­in bezüglich der ‚Abstam­mungskri­te­rien‘ für eine Mit­glied­schaft zu lib­er­al war. Auf völkische Rein­heit leg­en sie also größten Wert, die Skalden, wobei bei ihnen natür­lich das „deutsche Volk“ gemeint ist. Jet­zt bleibt nur noch die Frage offen, ob sie bzw. Abw­erzger auch weit­er­hin darauf Wert leg­en, sich von den schw­eren Nazi-Krim­inellen in ihren Rei­hen nicht zu distanzieren.

Die Ahnentafel der Skalden — über­nom­men von hier: