OÖ (Braunau): „Nationaler Widerstand Braunau” kündigt Besuch von Gedenkstunde an

Heute, am 29. April, wird in Brau­nau bei der jährlichen Gedenkstunde der Opfer von Krieg und Nation­al­sozial­is­mus gedacht. Die Ver­anstal­tung wird von der Stadt­ge­meinde Brau­nau, dem Vere­in für Zeit­geschichte und dem Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich organ­isiert. Auf der Face­book­seite „NW Brau­nau” kündigt der so genan­nte „Nationaler Wider­stand Brau­nau” an, bei der Gedenkver­anstal­tung „vor­beizuschauen”.

Auf­grund der Dro­hung informierte David Stög­müller, Bun­desrat der Grü­nen, das Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz und Ter­ror­is­mus­bekämp­fung. Der Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Karl Öllinger ver­mutet hin­ter der Face­book-Seite eine Koop­er­a­tion zwis­chen öster­re­ichis­chen und deutschen Neon­azis. „Die Lan­des­gren­ze zwis­chen Sim­bach und Brau­nau existiert in den Köpfen viel­er Neon­azis nicht”, sagt Öllinger im Gespräch mit den OÖN.