Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

Ungarische und slowakische Neonazis jagen Flüchtlinge

Während die ungarische Regierung unter Viktor Orbán verzweifelte Flüchtlinge und die Europäische Union an der Nase herumführt, machen die ungarischen Neonazis die Drecksarbeit: In Budapest blockierten sie das Gelände einer geplanten Transitzone für Flüchtlinge, berichtet der „Pester Lloyd“, an der Grenze zu Serbien marschieren die Neonazis schon seit Wochen immer wieder auf und in der Slowakei mobilisieren sie gegen die AsylwerberInnen aus Österreich.

4. Sep. 2015

Der Termin für die Ankunft der AsylwerberInnen, die die Republik Österreich in Gabcikovo unterbringen will, ist schon mehrmals verschoben worden. Zuletzt hieß es, dass die Flüchtlinge Anfang September in Gabcikovo ankommen sollten. Für die rechtsextreme „Volkspartei – Unsere Slowakei“ (LSNS) war somit genug Zeit, um gegen die Unterbringung der AsylwerberInnen in Gabcikovo zu mobilisieren. Unterstützt wurden die rechtsextremen und neonazistischen Slowaken dabei von der ungarischen Neonazi-Truppe „64 Burgkomitate“.

Am 1.9. wollten Hunderte Neonazis in Gabcikovo einmarschieren und gegen die Flüchtlingsunterkunft demonstrieren, wurden aber von der slowakischen Polizei daran gehindert. Dennoch gelang es rund 200 Personen, unter ihnen auch ungarische Neonazis der „64 Burgkomitate“ und von „Jobbik“, sich gemeinsam mit einigen Bewohnern in Gabcikovo am frühen Abend zu versammeln. Schon am frühen Nachmittag fand im westslowakischen Trnava eine von der LSNS organisierte Kundgebung statt, bei der vor der Gefahr einer Islamisierung der Slowakei, vor Fläüchtlingen und vor dem Diktat der EU gewarnt wurde.

Die deutschsprachige ungarische Zeitung „Pester Lloyd“ hat einen Newsticker eingerichtet, der seit Tagen über die katastrophale Situation der Flüchtlinge in Ungarn und die zynische Politik der ungarischen Regierung berichtet.

In einem Eintrag zum 31.8. heißt es:

Aktivisten der neonazistischen Partei Jobbik haben am Montagmorgen das Gelände für die geplante neue Transitzone für Flüchtlinge in Budapest blockiert. Rund ein Dutzend Personen, voran wieder die besonders radikale „Jugendorganisation“ der „64 Burgkomitate“ besetzten die Zäune und Zufahrten des Gebietes am Bahngelände zwischen Verseny Straße und Dózsa György Straße, unweit des Puskás Stadions und des Ostbahnhofs.

Die Budapester Stadtregierung kündigte die Schaffung dieser neuen Zone an, um die anschwellenden Menschenmassen vom unmittelbaren Umfeld des Ostbahnhofs weg zu bekommen. Sie soll letztlich alle drei vorhandenen Transitzonen ersetzen, die Flüchtlinge sollen dann mit Sonderzügen und -bussen, direkt vom Süden dahin verfrachtet werden. Welchen Sinn das haben soll, wenn man sie ohnehin nicht weiterreisen lassen will, erklärte die von Beginn an überforderte (oder sich so stellende) Stadtverwaltung nicht. Hingegen vermuten einige Beobachter, dass das angrenzende Stadiongelände selbst bereits in Planungen für ein „Konzentrations“-Lager einbezogen wurde.

Während Helfer und NGO´s die Maßnahme kritisieren, weil sie einer Internierung gleich komme und das Problem der Ausreiseverweigerung nur verlagere, verlangt Jobbik, dass sich in Budapest gar keine Flüchtlinge aufhalten sollten und fordert bis zur Abschiebung Lager außerhalb der Stadt, bzw. – wie von der Regierung bereits angekündigt – direkt an der Grenze.

Die Besetzung der Zufahrten soll solange beibehalten werden, bis die Budapester Stadtversammlung die Forderungen der Besetzer erfüllt. Ein Sprecher nannte die Aktion „zivilen Widerstand“, „Budapest darf kein Flüchtlingslager werden“.

Neonazistische Gruppen rund um die Partei Jobbik, haben bereits mehrfach Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Helfer gestartet, sowohl in Budapest als auch in Szeged sowie in unmittelbarer Grenznähe, wo man zu regelrechten Menschenjagden aufruft, „um die Polizei zu unterstützen“. Jobbik, das in der Wählergunst bei rund 28% steht, treibt die Regierungspartei Fidesz seit Monaten vor sich her, Maßnahmen wie die Aufhebung geregelter Asylverfahren, die statusmäßige Kriminalisierung von Flüchtlingen, der Grenzzaun und die Einrichtung von „Grenzjäger“-Bataillonen sind originäre Jobbik-Forderungen.

Die neonazistische Partei konnte am Sonntag zwei weitere Mandate in der Stadtversammlung von Tapolca bei einer Nachwahl gewinnen. (Pester Lloyd)

Die deutsche „taz“ (15.7.15) berichtete über Aktionen ungarischer Neonazis an der Grenze zu Serbien, die eine „Jagd auf Flüchtlinge“ ankündigten. Der „Pester Lloyd“ berichtete schon Anfang Juli über die Stimmung in der Grenzstadt Szeged, wo auch AktivistInnen von Bürgerrechtsgruppen von den Neonazis provoziert und behindert wurden. Über die aktuelle Situation in Ungarn berichtet auch „Pusztaranger“ auf Facebook.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Angriffe auf Geflüchtete | Demonstration/Kundgebung | Neonazismus/Neofaschismus | Rassismus/Antimuslimischer Rassismus | Weite Welt

Beitragsnavigation

« Bregenz: Attacke in Flüchtlingsunterkunft geklärt
Vorhang auf für die Le Pens! »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter