Kundgebung gegen den Al-Quds-Tag in Wien 2014

Sam­stag 26.7., 16:30 Uhr
Info­tisch 16:00 – 18:00 Uhr
Lugeck, 1010 Wien

http://gegendenalqudstagwien.wordpress.com/

Aufrufende Grup­pen:

Israelitis­che Kul­tus­ge­meinde, Grüne & Alter­na­tive Stu­dentIn­nen, Or Chadasch (Jüdisch-Lib­erale Gemeinde Wien), Junge Linke, SoHo – Sozialdemokratis­che Lesben‑, Schwulen- und Trans­gen­deror­gan­i­sa­tion, Die Grü­nen Ander­srum Wien, Jüdis­che Öster­re­ichis­che Hochschü­lerIn­nen, STOP THE BOMB, HOSI-Homo­sex­uelle Ini­tia­tive Wien, Aktion gegen den Anti­semitismus in Öster­re­ich, Kur­dis­che Gesellschaft für Bil­dung, Inte­gra­tion und Kul­tur, ÖIG – Öster­re­ichisch-Israelis­che Gesellschaft, Club der Fre­unde Israels, Zion­is­tis­che Föder­a­tion in Öster­re­ich, Bund sozialdemokratis­ch­er Juden – Avo­da, Queer­He­brews, Women’s Inter­na­tion­al Zion­ist Organ­i­sa­tion – Euro­pean Coun­cil of WIZO Fed­er­a­tions, Haschomer Hatzair, Basis­gruppe Poli­tik­wis­senschaft, Bnai Brith, exsuperabilis.blogspot.com, LICRA-Öster­re­ich, Öster­re­ichis­ch­er Aus­lands­di­enst, Cafe Cri­tique, Vere­in Mesusa, Kom­mu­nis­tis­ch­er Student_innenverband Linke Liste, mono­chrom, Repub­likanis­ch­er Club – Neues Öster­re­ich, Mis­rachi Öster­re­ich, Bnei Akti­va, WIFNO – Wis­senschaft für Frieden in Nahost, u.a.

Aufruf

Am 26. Juli 2014 wird der so genan­nte „Al-Quds-Tag“ zum wieder­holten Mal auch in Wien stat­tfind­en. Einge­führt wurde er 1979 nach der islamis­chen Rev­o­lu­tion im Iran von Aya­tol­lah Khome­i­ni. Der „Tag zur Befreiung Jerusalems von der zion­is­tis­chen Besatzung“, also die Pro­pa­gan­da zur Ver­nich­tung Israels, sollte jährlich am Ende des Ramadans abge­hal­ten wer­den. Eine von Mul­lahs ange­führte, nach Geschlechtern getren­nte Demon­stra­tion fol­gt diesem Ruf alljährlich auch in Wien. Im Jar­gon des Friedens wird die Aus­löschung Israels gefordert. Dabei wird die Fahne jen­er Organ­i­sa­tion mit­ge­führt, die weltweit für zahlre­iche tödliche Anschläge, ins­beson­dere gegen Juden und Jüdin­nen, ver­ant­wortlich ist: Die der Hisbollah.

Unter dem dauer­lächel­nden neuen Präsi­den­ten Has­san Rohani hat sich im Iran nichts Sub­stantielles geän­dert. Die Hin­rich­tungszahlen steigen und weit­er­hin wird unter dem Deck­man­tel der „friedlichen Nutzung“ der Atom­en­ergie in Teheran an jen­er Atom­bombe gear­beit­et, die das Ende Israels besiegeln soll. Ganz so wie seine Vorgänger wird auch Rohani, für den Israel eine „alte Wunde im Kör­p­er des Islam“ ist, am diesjähri­gen Quds-Marsch in Teheran teilnehmen.

Es waren und sind die europäis­chen Staat­en und ins­beson­dere Öster­re­ich, die durch ihre poli­tis­che Koop­er­a­tion in den let­zten 30 Jahren und durch den fort­ge­set­zten Han­del mit dem iranis­chen Regime die Aja­tol­lahs über­haupt in die Lage ver­set­zen, ihr Atom- und Raketen­pro­gramm, ihre Pro­pa­gan­da und die Repres­sion gegen die Bevölkerung fortzuset­zen. Die Aggres­sio­nen des iranis­chen Regimes, dessen „Ober­ster geistlich­er Führer“ Ali Khamenei zum diesjähri­gen iranis­chen Neu­jahrs­fest erneut die his­torische Real­ität des Holo­caust in Frage gestellt hat, richt­en sich nicht nur gegen den jüdis­chen Staat. Betrof­fen vom bluti­gen Ter­ror sind auch all jene Iran­er und Iraner­in­nen, die sich der Regle­men­tierung ihres Lebens durch das Regime zu entziehen ver­suchen – egal, ob es sich um poli­tisch Aktive, Gewerkschafter_innen, Homo­sex­uelle, religiöse Min­der­heit­en oder ein­fach nur Jugendliche han­delt, die ihr Leben selb­st­bes­timmt und ohne dem andauern­den Zwang der Sharia leben wollen.
Kein Al-Quds-Tag in Wien und anderswo!
Sol­i­dar­ität mit der Frei­heits­be­we­gung im Iran und der säku­laren Oppo­si­tion im Iran und im Exil!
Sol­i­dar­ität mit Israel! Gegen jeden Antisemitismus!
Keine Geschäfte mit anti­semi­tis­chen Regimes und Bewegungen!

Bünd­nis gegen den Al-Quds-Tag in Wien 2014

facebook.com/gegendenalqudstaginwien