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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 1 Minute

Innsbruck: 88 am Unterarm, Nazi-Ramsch in der Wohnung

Es war ein klassischer Zufallsfund. Auf der Suche nach Drogen war die Polizei auf den 23-jährigen Oberländer gestoßen. Die Drogenfahnder führten eine Hausdurchsuchung durch, fanden allerdings keine Drogen, dafür aber etlichen Nazi-Ramsch. Wegen des Verdachtes der NS-Wiederbetätigung musste sich der Oberländer gestern vor einem Innsbrucker Geschworenengericht verantworten.

4. März 2014

Es war nicht nur die NS-Devotionalien, die zu der Anklage wegen NS-Wiederbetätigung geführt hatten. Zur Einvernahme bei der Polizei war der Angeklagte in einem T-Shirt erschienen, das die am Unterarm eintätowierte „88“ nicht verhüllte. „Ich war ja so dumm!“, erklärte er dem Gericht. Er habe einen „harten Hund“ markieren wollen und sei so in die Szene hineingerutscht. In welche Szene genau? Darüber gab es keine näheren Angaben. Der Angeklagte, der sich vor Gericht sichtlich um Distanz zu seiner Vergangenheit bemühte, wurde zu zehn Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 7.200 Euro verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: Tiroler Tageszeitung (13.3.14)

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Schlagwörter: Neonazismus/Neofaschismus | Tirol | Verbotsgesetz | Wiederbetätigung

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