Wegen Hexenschuss Verhandlung vertagt

Ein „Hex­en­schuss“ ist eine schmerzhafte Angele­gen­heit. Eigentlich hätte die Frau, die wegen des Ver­dachts der Ver­het­zung angeklagt ist, am Fre­itag, 28. Juni vor dem Wiener Lan­des­gericht erscheinen müssen, aber „Jago­da Prinzess“ bzw. „Yadi Schatz-Sos­nows­ki“ ließ sich wegen „Hex­en­schuss“ entschuldigen.

Über ihre Anwältin ließ die Angeklagte, Jad­wiga Maria S.-S. dem Gericht aus­richt­en, dass sie wegen Hex­en­schuss den Gericht­ster­min nicht wahrnehmen könne:

„Der Richter schick­te einen Amt­sarzt zu ihrer Wohnadresse – der die Angeklagte allerd­ings nicht antraf. Möglicher­weise muss ‚Jago­da Prinzess‘ (wie sie sich u. a. auf Face­book nen­nt) näch­ste Woche vorge­führt wer­den.“ (Öster­re­ich, 29.6.2013)


Face­book-Pro­fil von „Jago­da Prinzess“ / „Yadi Schatz-Sos­nows­ki / „Jadi Schatz“
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Ein Hex­en­schuss — so wikipedia — ist in der Regel schmerzhaft, aber harm­los. Jeden­falls haben die üblichen Läh­mungser­schei­n­un­gen im Fall von „Jago­da Prinzess“ alias „Jadi Schatz“ usw. nicht zu Ein­schränkun­gen ihrer Face­book-Aktiv­itäten geführt. Aus­gerech­net am Tag ihres ver­hin­derten Gericht­ster­mins ver­schick­te sie via Face­book fleißig Post­ings und per­sön­liche Nachricht­en: “Ich hoffe dass es eines Tages dir und dein­er Sippe sowas passiert“, postete sie zu einem Link der „Iden­titären“, wonach eine alte Frau von einem jun­gen Moslem kranken­haus­reif geprügelt wor­den sei, an Karl Öllinger. Schon vorher dro­hte sie etwas wirr mit den Hells Angels: „weit­er so…aber die Hells Angels haben sehr lange Arme…“.

Wann der Prozess fort­ge­führt wird, geht aus der Mel­dung von „Öster­re­ich“ nicht hervor.

Sachver­halts­darstel­lung zu „Jago­da Prinzess“ alias „Yadi Schatz-Sos­nows­ki“.