Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Ungarn: Jobbik für Judenzählung

Es ist so in keinem anderen europäischen Land denkbar: Ein Abgeordneter meldet sich zur Geschäftsordnung und fordert in einem Antrag den Parlamentspräsidenten auf festzustellen, wie viele Juden im Parlament und in der Regierung vertreten sind, da sich wegen der Gaza-Krise daraus ein nationales Sicherheitsrisiko ergebe. So geschehen am Montag im ungarischen Parlament.

28. Nov. 2012

Nachdem der Jobbik-Abgeordnete Marton Gyöngyösi seine skandalöse Wortmeldung beendet hatte, passierte zunächst einmal nichts. Den Vorsitz im Parlamentspräsidium führte zu diesem Zeitpunkt nämlich ein Jobbik-Mann. Der Pester Llloyd (27.11.12), der ausführlich über den Vorfall berichtet, schreibt auch nichts von einem empörten Auszug oder einer sonstigen deutlichen Reaktion der anderen Fraktionen auf die antisemitische Entgleisung des Abgeordneten und die ebenso skandalöse Kumpanei des stellvertretenden Präsidenten. Die staatlichen Medien, so der Lloyd, ließen den Skandal zunächst ebenfalls „unter den Tisch fallen“.

Erst am Dienstag, einen Tag später, bequemte sich die ungarische Regierung zu einer Verurteilung „in höchstem Maße“ – vom Parlamentspräsidenten Köver, den die Regierungspartei Fidesz stellt, ist noch immer nichts zu hören.

Wie die ungarischen Medien und die Regierungspartei mit Kritik am antisemitischen politischen Klima üblicherweise umgehen, macht ein Beitrag von Pusztaranger (11.11.12) deutlich, in dem zunächst aus einem Pressegespräch der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und ihrer Besorgnis über die ungarischen Verhältnisse zitiert und der verstümmelten Wiedergabe regierungsnaher Medien gegenübergestellt wird.


Marton Gyöngyösi und die AFP-Akademie

Für Dienstagnachmittag wurde zu einer Protestaktion vor dem Parlament aufgerufen:

Erlauben wir nicht die Vergiftung des Parlamentes mit faschistischer Ideologie! Erlauben wir nicht die Wiedereinführung von „Judenlisten“ neunzig Jahre nach den ersten Judengesetzen! (…) Erlauben wir den Parteien nicht, dazu zu schweigen! (…) – Jeder ungarische Demokrat sollte einen Gelben Stern tragen!

Ebenfalls am Dienstagnachmittag eröffnete der stellvertretende sozialistische Parlamentspräsident die Parlamentssitzung mit einem Judenstern am Anzug – aus Protest gegen Jobbik und aus Solidarität mit den Angegriffenen.


Marton Gyöngyösi und der Freiheitliche Seniorenkurier

Der Antisemit Gyöngyösi ist in einschlägigen Kreisen Österreichs kein Unbekannter: 2010 durfte er bei der Politischen Akademie der AFP in Offenhausen (OÖ) über den „Weg der Ungarn zur nationalen Selbstbestimmung“ schwätzen und schon vorher, im Jahr 2005, verkündete der freiheitliche „Wiener Seniorenkurier“ Nr. 9 /2005 des FPÖ-Seniorenringes, dass Gyöngyösi im Cafe Zuckergoscherl in Wien-Landstraße über die „katastrophalen Auswirkungen der Osterweiterung in Ungarn“ fabulieren durfte. Die Schlagzeile des „Seniorenkuriers“ lautete damals bezeichnenderweise: „Unser Apfel fällt sicher nicht vom Stamm.“


Antisemit Gyöngyösi und der fallende Apfel

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: AFP/BfJ | Antisemitismus | FPÖ | Weite Welt | Wien

Beitragsnavigation

« Death in June: Versteckspiel mit Polizeibegleitung
Europäische Aktion: Hausverbot im „Haus der Heimat“! »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter