Wenn Vati ein Nazi ist

Lesezeit: 1 Minute

„Zeit­On­line“ setzt sich unter dem Titel „Mein Vati ist ein guter Nazi“ mit der Gene­ra­ti­on jener Neo­na­zis in den neu­en deut­schen Bun­des­län­dern aus­ein­an­der, die in den letz­ten Jah­ren Eltern gewor­den sind und ihre Kin­der von klein auf „völ­kisch-natio­nal“ erziehen.

Obwohl der Bei­trag sehr stark auf die sich vor allem in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ansie­deln­den Blut und Boden-Nazis Bezug nimmt, lohnt sich die Lek­tü­re. Rechts­extre­me Erzie­hung, die zu rechts­extre­men Sip­pen in drit­ter oder vier­ter Gene­ra­ti­on geführt hat , ist in Öster­reich gar nicht so sel­ten zu beob­ach­ten. Diver­se Ver­ei­ne, die im Bereich von Bil­dungs- und Kul­tur­ar­beit ange­sie­delt sind und nicht immer ‑so wie z.B. der Jugend­bund Stur­mad­ler – ein ein­deu­tig rechts­extre­mes Pro­fil haben, wir­ken seit Jahr­zehn­ten über Jugend­la­ger, Sport- und Musik­grup­pen recht ein­deu­tig und ein­schlä­gig auf Kin­der und Jugend­li­che ein und machen es die­sen sehr schwer, aus den fami­liä­ren und freund­schaft­li­chen Struk­tu­ren auszusteigen. 

zeit.de — Spiel nicht mit den Ausländerkindern