Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Die Neonazi-Szene nach Küssel – Teil II: Prinz Eugen kommt aus der Versenkung

Nicht minder interessant ist der Fall des Thiazi-Posters Prinz Eugen. Der fiel im Forum vor allem durch seinen rabiaten und hetzerischen Antisemitismus auf. Als Signatur verwendete Prinz Eugen stets den Satz: „Judentum ist biologisch Erbkriminalität!“

23. Dez. 2011

Im November 2009 verschwand Prinz Eugen von der Thiazi-Bildfläche mit der Begründung: „Dank eines guten Kontaktes zur Exekutive konnte ich in den Ermittlungsakt einsehen.“ Trotz dieser Aussage kam offenbar niemand in der Neonazi-Szene auf die Idee, hier einmal nachzufragen. Einer der schlimmsten Hetzer und daher im größten Neonazi-Forum angesehensten Poster mit „guten Kontakten“ zur Exekutive?

Aber was geschah nach der Verhaftung Küssels und den ersten Prozessen zu Alpen-Donau? Mjölnir, der Betreuer des Unterforums „NSPF“ auf Thiazi, stand im September 2011 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung auf Thiazi vor Gericht. Wie üblich in diesen Kreisen war alles nicht so gemeint und überhaupt waren Alkohol, Einsamkeit und Frauen schuld!

Mjölnirs Verteidigungsstrategie wurde unter den Thiazi-Kameraden scharf kritisiert. Er war schließlich nicht irgendein kleiner Neonazi, sondern Administrator des nationalsozialistischen Privatforums (NSPF). Auf Thiazi begann nach dem Prozess und dem milden Urteil gegen Mjölnir die Abrechnung mit den elitären Österreichern. Kommentare wie „Da fallen sie um wie die Fliegen“ und „es entbehrt halt nicht einer gewissen Komik, wenn der neue Führer Großdeutschlands (oder zumindest Reichsführer-SS) vor Gericht auf Heulsuse macht“ waren noch das netteste, was der „Obermotz“ zu hören bekam.

Nach derart viel Schmähung für einen Kameraden, der sich vor Gericht streichelweich gab und trotz seiner hohen Stellung innerhalb der Naziszene nur eine geringe Strafe ausfasste (warum wohl?), meldete sich nach zwei Jahren überraschend wieder Prinz Eugen auf Thiazi zurück. „Nach knappen zwei Jahren Thiaziabstinenz muss ich doch etwas loswerden“, so Prinz Eugen. Zwei Jahre war er abgetaucht, aber just nachdem die mutmaßliche Chefetage von Alpen-Donau verhaftet wurde, die ersten Prozesse gegen User des Alpen-Donau-Forums stattfanden und die Neonazi-Szene ihre Führer verloren hatte, taucht der heftige Nazi mit den „guten Kontakten“ zu den Behörden wieder auf. Ist es in der heimischen Naziszene auch schon normal geworden, dass Kameraden „gute Kontakte“ zu Behörden besitzen (siehe NSU)? Prinz Eugen war überall dabei: im NSPF, auf Thiazi sowieso und auch im Forum von Alpen-Donau. Passiert ist ihm bisher nichts.

Warum wir das thematisieren? Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob die Behörden V-Leute in der Neonaziszene brauchen, um diese richtig einschätzen zu können (die jüngsten Entwicklungen mit 130 V-Personen in der NPD, die alle zum NSU schwiegen, widersprechen dieser Idee), aber Prinz Eugen ist offensichtlich nicht nur ein Informant, er gehört zu den rabiatesten Antisemiten in der Neonazi-Szene und hetzt beispiellos gegen Menschen. Eine parlamentarische Anfrage hat sich ja bereits mit „Prinz Eugen“ beschäftigt, die Antwort ist „aus kriminaltaktischen Gründen“ etwas dürftig ausgefallen.

➡️ Teil I: Die Neonazi-Szene nach Küssel – Verräter Küssel?
➡️ Teil III: Die Neonazi-Szene nach Küssel: Stolz und Blöd

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Alpen Donau Info | Antisemitismus | Neonazismus/Neofaschismus | Österreich | Wiederbetätigung

Beitragsnavigation

« Die Jugendlichen, Hitler und die Juden
Dank, Grüße & Wünsche! »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter