Leonding (OÖ): Eichenlaub fürs „Hitler“-Grab

Es ist nicht das Grab von Hitler selb­st, son­dern das sein­er Eltern Alois und Klara, aber es ist den­noch schon fast Kult­stätte. Erst jüngst haben Unbekan­nte das Grab am katholis­chen Fried­hof von Leond­ing mit ver­gold­e­tem Eichen­laub und ein­er Vase mit SS-Rune geschmückt.

„Unvergesslich“ war auf der Vase ein­graviert – mit SS-Runen. Nach Infor­ma­tio­nen eines Bedi­en­steten der Stadtver­wal­tung hat­te ein Unbekan­nter, der sich als Wiener Kün­stler und „Enkel“ Hitlers aus­gab, Blu­men in die Vase gestellt. Ob er auch die Vase aufgestellt hat, ist unklar.

Die Polizei hat ihre Patrouillen ver­stärkt. Zu Hitlers Geburt­stag hat­ten Unbekan­nte einen Kranz mit Schleife niedergelegt, zu Aller­heili­gen war das Grab auf­fäl­lig geschmückt, und immer wieder haben deutsche Nazi-Skins Mah­nwachen am Grab abge­hal­ten. TouristIn­nen aus Japan und Chi­na kom­men ange­blich busweise, um das Grab aufzusuchen. Jet­zt berät der Bürg­er­meis­ter mit dem Ver­fas­sungss­chutz OÖ, wie weit­er vorge­gan­gen wer­den soll.

nachrichten.at — Nazi-Sym­bole auf dem „Hit­ler­grab“: Jet­zt ermit­telt Verfassungsschutz