Innsbruck: „Heil Hitler“ zur Ehefrau

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In Inns­bruck fand am 4.5.2011 ein Wie­der­be­tä­ti­gungs­pro­zess gegen einen 36-jäh­ri­gen Tiro­ler statt. Der Ange­klag­te hat­te im Juli des Vor­jah­res an einem Bade­see bei Inns­bruck alko­ho­li­siert ran­da­liert, mehr­mals „Sieg Heil“, „Heil Hit­ler“ und „Hit­ler lebt“ geru­fen, den Hit­ler-Gruß auch mit sei­nem rech­ten Arm aus­ge­führt und sei­ne Frau dabei hef­tig beschimpft.

Der Tiro­ler zeig­te sich vor Gericht gestän­dig, konn­te oder woll­te sich aber nicht mehr dar­an erin­nern, war­um er sich damals ein­schlä­gig wie­der­be­tä­tigt hat­te. Er bestritt auch, rechts­extrem zu sein, gab aber zu, vor Jah­ren in Deutsch­land Mit­glied einer Neo­na­zi-Grup­pe gewe­sen zu sein. Bei einer Haus­durch­su­chung wur­de kein belas­ten­des Mate­ri­al gefunden.

Das Urteil: 1.440 Euro Geld­stra­fe, eine Haft­stra­fe von einem Jahr bedingt auf drei Jah­re und ein Kurs zur Geschich­te des Nationalsozialismus.

(Quel­le: APA vom 4.5.2011)