Die freiheitlich-nationalen Freunde von Alpen-Donau (Teil I)Lesezeit: 2 Minuten

Der Appell war ein­dring­lich und ziel­ge­rich­tet: „An alle Mit­glie­der der Fpö, macht euch vor den Lin­ken nicht in die Hose, steht zu eurer Gesin­nung, die ist nun mal rechts!“ Die Mit­glie­der der FPÖ wur­den auf­ge­for­dert, sich auf Face­book „Gegen die Schlie­ßung der infor­ma­ti­ven Netz­sei­te ALPEN-DONAU.INFO“ aus­zu­spre­chen – im Rah­men einer „Öffent­li­chen Ver­an­stal­tung“ zwi­schen 23. März […]

9. Apr 2011

Die Mit­glie­der der FPÖ wur­den auf­ge­for­dert, sich auf Face­book „Gegen die Schlie­ßung der infor­ma­ti­ven Netz­sei­te ALPEN-DONAU.INFO“ aus­zu­spre­chen – im Rah­men einer „Öffent­li­chen Ver­an­stal­tung“ zwi­schen 23. März und 20. April. Man beach­te den dis­kret gewähl­ten Schluss­ter­min, der — nicht zufäl­lig — mit Hit­lers Geburts­tag zusammenfällt!

Als Admi­nis­tra­tor der Grup­pe fun­gier­te Andre­as Kelt­scha, der auch gleich sei­ne poli­ti­sche Grup­pe, die „Frei­heit­lich-Natio­na­le-Alli­anz-Öster­reich“ (FNA) ins Spiel brach­te. Die FNA ist noch rela­tiv neu im poli­ti­schen Busi­ness, aber mit Andre­as Kelt­scha hat sie einen gewich­ti­gen Spre­cher. Kelt­schas Bot­schaft ist ein­fach: „Wir alle ver­tre­ten doch die Wahr­heit und wir wol­len uns von den Links­fa­schis­ten nicht mehr belü­gen lassen!“

Dar­um, so Kelt­scha, muss man gegen die Schlie­ßung von Alpen-Donau.Info Stel­lung neh­men und weil die­se „infor­ma­ti­ve Netz­sei­te“ eben auch die Wahr­heit ver­tre­te. Damit ist eigent­lich schon mehr über den Stand­punkt von Kelt­scha und sei­ner wil­den FNA-Trup­pe gesagt als es ein Pro­gramm der FNA jemals aus­drü­cken könnte.

Der Appell von Kelt­scha zeig­te Wir­kung, wenn auch nur eine gerin­ge. Knap­pe 100 fühl­ten sich ange­spro­chen und demons­trier­ten ihre Soli­da­ri­tät. Womit eigent­lich? Die Alpen-Nazis haben ihre Sei­te selbst geschlos­sen. Demons­trie­ren Kelt­scha und sei­ne Gur­ken­trup­pe also gegen die Alpen-Nazis? Nein – sie demons­trie­ren für „das recht (!) auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung, so wie es die Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on vor­sieht und nicht wie es unser Staat beschneidet!“

Die Bot­schaft von Kelt­scha ist klar und auch doch wie­der nicht für jeden Adres­sa­ten: „Da bin ich natür­lich mit dabei, alles was gegen Infor­ma­ti­ons­frei­heit geht!!2, jubelt etwa ein Mar­ko Frei. Ja, was jetzt, für oder gegen? Bevor noch alle Mit­glie­der der FPÖ der selt­sa­men Ver­an­stal­tung bei­tre­ten konn­ten, wur­de die Face­book-Sei­te „Gegen die Schlie­ßung der infor­ma­ti­ven Netz­sei­te….“ aller­dings geschlos­sen. Von wem? Wir wis­sen es nicht, neh­men aber mal an, es waren die Lin­ken von Facebook!

Die Ant­wort von Kelt­scha und sei­ner FNA wird ver­mut­lich nicht mehr lan­ge auf sich war­ten las­sen und sie wird ver­mut­lich hef­tig wer­den: gegen die Schlie­ßung einer Sei­te, die gegen die Schlie­ßung der Sei­te, die von den Nazis selbst geschlos­sen wur­de, pro­tes­tiert! Sie wird getra­gen wer­den von den zahl­rei­chen FNA-Grup­pie­run­gen, die sich der­zeit noch im Auf­bau befin­den. Vor­läu­fig gilt aller­dings noch, was ein Fan beim Besuch der FNA-Sei­te auf Face­book tro­cken fest­stellt: „NOCH –ziem­lich ruhig hier.”

➡️ Die frei­heit­lich-natio­na­len Freun­de (Teil II): FNA, FB‑Ö und FPÖ

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