Der freiheitliche Alkoholspiegel

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1,8 Pro­mil­le wur­den bei der töd­li­chen Auto­ra­se­rei des Kärnt­ner Lan­des­haupt­man­nes Jörg Hai­der (FPÖ, BZÖ) im Okto­ber 2008 mehr­fach fest­ge­stellt und damit die üppi­gen Ver­schwö­rungs­phan­ta­sien der Hai­der-Jün­ger Lügen gestraft.

Bei Rein­hart Gaugg (FPÖ) konn­te der tat­säch­li­che Alko­hol­spie­gel bei sei­nen bei­den Alko-Fahr­ten nicht fest­ge­stellt wer­den, da er den Alko-Test ver­wei­ger­te. Damit wer­den auto­ma­tisch 1,6 Pro­mil­le angenommen.

Uwe Scheuch, damals Schul­re­fe­rent der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung (BZÖ), frü­her FPÖ, jetzt FPK, hat 2008 eine Ver­wal­tungs­stra­fe wegen 0,65 Pro­mil­le am Steu­er aus­ge­fasst: „Das kann jedem pas­sie­ren“, mein­te er und: „Ich habe mei­ne Lek­ti­on gelernt.” (Klei­ne Zeitung)

Ob er etwas dar­aus gelernt hat, ist unklar, aber jeden­falls muss­te der Gra­zer Gemein­de­rat und Chef der „Bür­ger­wehr“, Hel­ge End­res nach sei­nem Ver­kehrs­un­fall, den er alko­ho­li­siert ver­ur­sacht hat­te, 2002 von sei­nem Amt als Gemein­de­rat und Chef der Gra­zer Bür­ger­wehr zurück­tre­ten. Der Grad der Alko­ho­li­sie­rung blieb unbe­kannt, da auch End­res den Alko-Test ver­wei­ger­te: 1,6 Promille.

Eine Lek­ti­on beson­de­rer Art hat der Mit­ar­bei­ter von Mar­tin Graf, Hubert Keyl, im Wie­ner Ani­mier­lo­kal „Pour Pla­tin“ erhal­ten. In der lau­ten und feuch­ten Par­ty kam es zu einer Schlä­ge­rei zwi­schen Keyl und den Tür­ste­hern des Lokals. Alko­ho­li­sie­rungs­grad unbekannt.