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Kandidiert Neonazi „simplicissimus“ bei ÖH-Wahl?

Sie nan­nten sich „Panz­er­di­vi­sion“, „NS-Fre­und“, „Dave_Ary“, „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“, „Sturm­re­it­er“, „sim­pli­cis­simus“, „OnMy­Own“, „Fron­twehr“, „Frei­heit“, „Acht-Achter“, „Essling“, „Dankward“, „GFM Schöner­er“ und „Zerg“ und haben einiges gemein­sam: Sie alle kom­men aus Öster­re­ich, waren nicht nur alle im sein­erzeit größten Neon­azi-Forum des deutschsprachi­gen Raums, bei thiazi.net, aktiv, son­dern kon­nten aus­ge­forscht und vor ein Gericht gestellt wer­den. Ihre Ver­fahren ende­ten mit einem Schuld­spruch. Das war der Stand im Sep­tem­ber 2016, Ver­fahren gegen weit­ere User waren damals noch anhängig. Kan­di­diert nun ein­er von ihnen bei der kom­menden ÖH-Wahl? Weit­er…

Maaßen, die „Globalisten” & das Stück in Österreich

Der frühere Präsi­dent des deutschen Bun­de­samtes für Ver­fas­sungss­chutz, der stark rechts­ge­drehte Hans-Georg Maaßen, wurde jet­zt mit dem Vor­wurf kon­fron­tiert, dass er Anti­semitismus ver­bre­ite. Die Debat­te dazu ist für uns auch deshalb inter­es­sant, weil bes­timmte Medi­en und Politiker*innen in Öster­re­ich das gle­iche Stück spie­len, ohne dass sie sich deshalb einem entsprechen­den Vor­wurf oder ein­er Debat­te stellen müssen. Weit­er…

Wochenschau KW 18/21

Klingt doch zum Ver­hören ähn­lich: „Heil Hitler“ und „Grieß enk, hei“. Nicht? Dass ein fre­undlich­es „Winken“ gerne als Hit­ler­gruß aus­gelegt, ken­nen wir doch auch. Nicht? Die Geschwore­nen sahen jeden­falls keine Schuld und sprachen einen Steir­er frei. Einen Schuld­spruch gab#s für vier ehe­ma­lige HTL-Schüler die über einen Zeitraum von zwei Jahren „eine Unzahl an Ver­brechen nach dem Ver­bots­ge­setz“ began­gen haben. Erfreulich: Die Iden­titären mussten am 8. Mai ihre Beine in die Hand nehmen und den Ort ihres ohne­hin jäm­mer­lichen Auf­marsches – zack, zack! – ver­lassen. Weit­er…

Vandaleninserat für NS-belasteten Mediziner

Die Tirol­er Tageszeitung veröf­fentlicht heute ein Inser­at. Das ist nicht ungewöhn­lich. Die Art der bezahlten Anzeige jedoch schon: Sie stammt vom Akademis­chen Corps Van­dalia Graz und soll sein 1956 ver­stor­benes Mit­glied Burghard Bre­it­ner ehren und Protest darüber aus­drück­en, dass nun, wie es die Van­dalen for­mulieren, „seine Uni­ver­sität und die Stadt Inns­bruck auf Dis­tanz zu ihm“ gehen. Wenn Kor­pori­erte einen der­ar­ti­gen Akt set­zen, wis­sen wir aus Erfahrung, dass der Nation­al­sozial­is­mus nicht weit ist. Weit­er…

Doku-Tipp: Die Neue Rechte – Der Wahn vom homogenen Volk

Die aus­geze­ich­nete TV-Doku­men­ta­tion „Die Neue Rechte – Der Wahn vom homo­ge­nen Volk“ zeigt nicht nur auf, welche Köpfe und Konzepte hin­ter der sog. „Neuen Rechte“ steck­en, son­dern führt sie auch über Analy­sen auf ihren ide­ol­o­gis­chen Kern zurück. Und der liegt, auch wenn es immer wieder Dis­tanzierungsver­suche seit­ens der neurecht­en Akteure und Akteurin­nen gibt, im Nation­al­sozial­is­mus. Weit­er…

Freiheitliches Wissenschaftsklima (Teil 2): Für Folter und Rasseforschung?

David Engels am YT-Account des Instytut Zachodni

Der erste Teil unser­er Recherche zum „Net­zw­erk Wis­senschafts­frei­heit“ war erst wenige Stun­den online und getwit­tert, da fühlten sich schon Unbekan­nte beschw­ert und ver­langten von Twit­ter die Löschung. Offen­sichtlich gibt es sehr enge Gren­zen für die Kri­tik am Net­zw­erk und dessen Proponent*innen. Im Net­zw­erk selb­st gibt es dafür Kri­tik an dessen immer deut­lich­er wer­den­den Rechts­drift. Weit­er…

Eine Klage und die Kosten

Im Pro­vi­so­ri­alver­fahren (einst­weilige Ver­fü­gung auf Unter­las­sung) ist der Kläger vor Monat­en abge­blitzt. Jet­zt fand die Hauptver­hand­lung beim Bezirks­gericht Wien statt. Der Kläger will, dass Stoppt die Recht­en (SdR) seinen Namen nicht mehr erwäh­nen darf. Obwohl er vor rund zehn Jahren im Zen­trum von Got­tfried Küs­sels Neon­azi-Aktiv­itäten öffentlich tätig war – und bis vor weni­gen Tagen seine starken iden­titären Sym­pa­thien öffentlich zeigte. Seinen Namen und den seines SPÖ-Zeu­gen nen­nen wir jet­zt ein­mal nicht. Wir ersuchen Euch aber um Eure Unterstützung!
Ein Prozess­bericht von Karl Öllinger. Weit­er…

Wochenschau KW 17/21

Während ein­er sich in den sozialen Medi­en Hitler her­bei­wün­scht, ein ander­er befind­et, dass der Hass auf die Juden irgend­wie berechtigt war oder noch immer ist, sam­melt ein drit­ter, ein ange­blich­er „Social Media Star“, in sein­er steirischen Vil­la Nazi-Devo­tion­alien wie einen SS-Ausweis und Hak­enkreuz-Geschirr. Wiederum ein ander­er, der blaue Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Zanger, hat­te ein wider­lich­es Lieder­buch bei sich zu Hause – die Ermit­tlun­gen gegen ihn wur­den eingestellt. Und ein von der FPÖ zu Stra­che überge­laufen­er Ex-Gemein­der­at sah Rot und fuhr mit seinem BMW auf einen Arzt los, der auf der Motorhaube gelandet ist.
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Meldung von Vorfällen: Antisemitismus, Rassismus in Wien

"Neger raus" übermalt

Wir erhal­ten immer wieder Mel­dun­gen über diverse rechtsextreme/antisemitische Vor­fälle. Danke dafür. Heute Mel­dun­gen, die uns aus Wien zugeschickt wur­den: recht­sex­treme Aufk­le­ber, ras­sis­tis­che Schmier­ereien und ein ver­baler anti­semi­tis­ch­er Angriff in der Leopold­stadt. Weit­er…

Freiheitliches Wissenschaftsklima? (Teil 1)

Jörg Baberowski beim Abreissen von Plakaten (Quelle: YouTube)

Der Bund Frei­heit der Wis­senschaft war eine vor allem in den 1970er-Jahren mächtige Vere­ini­gung von sehr kon­ser­v­a­tiv­en bis sehr recht­en Wissenschafter*innen, die sich gegen die 68er, stu­den­tis­che Mitbes­tim­mung und kri­tis­che Wis­senschaft wandten. Muss man nicht ken­nen. Wenn sich aber im Jahr 2021 ein Net­zw­erk Wis­senschafts­frei­heit grün­det, darf man annehmen, dass es sich in dieser Tra­di­tion ver­ste­ht. Welche Frei­heit meinen die da vom Net­zw­erk? Weit­er…