• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Ort

Vandaleninserat für NS-belasteten Mediziner

Die Tirol­er Tageszeitung veröf­fentlicht heute ein Inser­at. Das ist nicht ungewöhn­lich. Die Art der bezahlten Anzeige jedoch schon: Sie stammt vom Akademis­chen Corps Van­dalia Graz und soll sein 1956 ver­stor­benes Mit­glied Burghard Bre­it­ner ehren und Protest darüber aus­drück­en, dass nun, wie es die Van­dalen for­mulieren, „seine Uni­ver­sität und die Stadt Inns­bruck auf Dis­tanz zu ihm“ gehen. Wenn Kor­pori­erte einen der­ar­ti­gen Akt set­zen, wis­sen wir aus Erfahrung, dass der Nation­al­sozial­is­mus nicht weit ist. Weit­er…

Doku-Tipp: Die Neue Rechte – Der Wahn vom homogenen Volk

Die aus­geze­ich­nete TV-Doku­men­ta­tion „Die Neue Rechte – Der Wahn vom homo­ge­nen Volk“ zeigt nicht nur auf, welche Köpfe und Konzepte hin­ter der sog. „Neuen Rechte“ steck­en, son­dern führt sie auch über Analy­sen auf ihren ide­ol­o­gis­chen Kern zurück. Und der liegt, auch wenn es immer wieder Dis­tanzierungsver­suche seit­ens der neurecht­en Akteure und Akteurin­nen gibt, im Nation­al­sozial­is­mus. Weit­er…

Freiheitliches Wissenschaftsklima (Teil 2): Für Folter und Rasseforschung?

David Engels am YT-Account des Instytut Zachodni

Der erste Teil unser­er Recherche zum „Net­zw­erk Wis­senschafts­frei­heit“ war erst wenige Stun­den online und getwit­tert, da fühlten sich schon Unbekan­nte beschw­ert und ver­langten von Twit­ter die Löschung. Offen­sichtlich gibt es sehr enge Gren­zen für die Kri­tik am Net­zw­erk und dessen Proponent*innen. Im Net­zw­erk selb­st gibt es dafür Kri­tik an dessen immer deut­lich­er wer­den­den Rechts­drift. Weit­er…

Eine Klage und die Kosten

Im Pro­vi­so­ri­alver­fahren (einst­weilige Ver­fü­gung auf Unter­las­sung) ist der Kläger vor Monat­en abge­blitzt. Jet­zt fand die Hauptver­hand­lung beim Bezirks­gericht Wien statt. Der Kläger will, dass Stoppt die Recht­en (SdR) seinen Namen nicht mehr erwäh­nen darf. Obwohl er vor rund zehn Jahren im Zen­trum von Got­tfried Küs­sels Neon­azi-Aktiv­itäten öffentlich tätig war – und bis vor weni­gen Tagen seine starken iden­titären Sym­pa­thien öffentlich zeigte. Seinen Namen und den seines SPÖ-Zeu­gen nen­nen wir jet­zt ein­mal nicht. Wir ersuchen Euch aber um Eure Unterstützung!
Ein Prozess­bericht von Karl Öllinger. Weit­er…

Wochenschau KW 17/21

Während ein­er sich in den sozialen Medi­en Hitler her­bei­wün­scht, ein ander­er befind­et, dass der Hass auf die Juden irgend­wie berechtigt war oder noch immer ist, sam­melt ein drit­ter, ein ange­blich­er „Social Media Star“, in sein­er steirischen Vil­la Nazi-Devo­tion­alien wie einen SS-Ausweis und Hak­enkreuz-Geschirr. Wiederum ein ander­er, der blaue Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Zanger, hat­te ein wider­lich­es Lieder­buch bei sich zu Hause – die Ermit­tlun­gen gegen ihn wur­den eingestellt. Und ein von der FPÖ zu Stra­che überge­laufen­er Ex-Gemein­der­at sah Rot und fuhr mit seinem BMW auf einen Arzt los, der auf der Motorhaube gelandet ist.
Weit­er…

Meldung von Vorfällen: Antisemitismus, Rassismus in Wien

"Neger raus" übermalt

Wir erhal­ten immer wieder Mel­dun­gen über diverse rechtsextreme/antisemitische Vor­fälle. Danke dafür. Heute Mel­dun­gen, die uns aus Wien zugeschickt wur­den: recht­sex­treme Aufk­le­ber, ras­sis­tis­che Schmier­ereien und ein ver­baler anti­semi­tis­ch­er Angriff in der Leopold­stadt. Weit­er…

Freiheitliches Wissenschaftsklima? (Teil 1)

Jörg Baberowski beim Abreissen von Plakaten (Quelle: YouTube)

Der Bund Frei­heit der Wis­senschaft war eine vor allem in den 1970er-Jahren mächtige Vere­ini­gung von sehr kon­ser­v­a­tiv­en bis sehr recht­en Wissenschafter*innen, die sich gegen die 68er, stu­den­tis­che Mitbes­tim­mung und kri­tis­che Wis­senschaft wandten. Muss man nicht ken­nen. Wenn sich aber im Jahr 2021 ein Net­zw­erk Wis­senschafts­frei­heit grün­det, darf man annehmen, dass es sich in dieser Tra­di­tion ver­ste­ht. Welche Frei­heit meinen die da vom Net­zw­erk? Weit­er…

Antisemitismus nimmt zu

Die Israelitis­che Kul­tus­ge­meinde (IKG) hat in diesen Tagen ihren Bericht über „Anti­semi­tis­che Vor­fälle 2020“ präsen­tiert und einen Anstieg der Mel­dun­gen um 6,4 Prozent gegenüber dem Vor­jahr doku­men­tiert. Damit ist ein Neg­a­tivreko­rd seit Beginn der Doku­men­ta­tion von Vor­fällen im Jahr 2002 erre­icht. 585 Mel­dun­gen waren „um 585 anti­semi­tis­che Vor­fälle zu viel“, wie IKG-Präsi­dent Oskar Deutsch zutr­e­f­fend bemerk­te. Dabei sind diese reg­istri­erten Vor­fälle nur die Spitze des anti­semi­tis­chen Eis­bergs, der – nach wie vor – eher ein brauner Sumpf ist. Weit­er…

Wochenschau KW 16/21

Und wieder ein (nicht recht­skräftig) verurteil­ter Ex-FPÖ-Poli­tik­er. Und wieder Kärn­ten. Dies­mal wegen Untreue; die Vor­würfe an den 79-Jähri­gen waren weitaus gravieren­der. Auch schon ein Klas­sik­er: Nazi-Schmier­ereien. In der let­zten Woche in Ober­schützen (Bur­gen­land) und im niederöster­re­ichis­chen Hagen­brunn. Weit­er…

Alle nicht ganz dicht?

53 Schauspieler*innen haben es nicht so gemeint – wobei: Einige vielle­icht doch. Was sie mit ihren „iro­nis­chen“ Videos unter „Alles dicht machen“ ange­blich woll­ten, ist das eine. Was sie aus­gelöst haben, das andere: näm­lich viel Applaus aus der Corona-Leugner*innen-Szene und von ganz weit Recht­saußen. Da helfen auch keine nachträglichen Dis­tanzierun­gen mehr. Aus­gewählte Reak­tio­nen zur Kam­pagne der Schauspieler*innen. Weit­er…