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Was darf man denn überhaupt noch sagen?

Als der Antifaschist Gerhard Burda dem Antifaschisten und Kabarettisten Lukas Resetarits in einem sehr kurzen Facebook-Kommentar vorhielt, dass in den Nazi Brennöfen Menschen „durch den Rost gefallen“ sind und – das hat er gar nicht eingefordert – die Redewendung daher unterlassen werden sollte, fasste er einen Shitstorm aus. Als wir erläutert haben, dass die Redewendung… Weiter »

„Zum Abhitlern“ – Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“

Rechtsrockkonzerte sind in Deutschland ein Riesengeschäft – für die oftmals aus neonazistischen Kreisen stammenden Veranstalter, die damit ihre Aktivitäten, Immobilienkäufe und auch sich selbst finanzieren. Der in Ostsachsen liegende kleine Ort Ostritz ist jährlicher Austragungsort solcher Konzerte, zu denen Neonazis aus halb Europa hinpilgern, um dort „abzuhitlern“. Die Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“ hat das „Schild… Weiter »

Antisemitismusbericht 2019: wieder mehr Vorfälle

Es gibt unzählige Anlässe, bei denen unzählige Personen betonen, wie wichtig der Kampf gegen Antisemitismus sei – und das seit Jahren. Derweilen steigt die Zahl antisemitisch motivierter Vorfälle beträchtlich, wie der heute seitens der IKG vorgelegte Antisemitismusbericht 2019 wieder einmal belegt.

Rost und Resetarits

Der Kabarettist Lukas Resetarits hat in einem ORF-Interview davon gesprochen, dass KünstlerInnen zu denen gehören, „die halt wirklich durch den Rost gefallen sind“. Diese Formulierung hat Gerhard Burda zu einem kurzen Kommentar auf Facebook veranlasst. Gerhard Burda ist Antifaschist, Lukas Resetarits ist auch Antifaschist. In hunderten Postings zu Burdas Kurzkommentar wurde heftig gestritten. Teilweise sehr… Weiter »

Wochenschau KW 21/20

Wir haben einen weiteren Eintrag in unserem Kuriositätenkabinett: Aus Liebe zum (Nazi?)-Opa hängte sich Peter S., Ex-FPÖ-Mitglied, der dann aber zum Islam konvertierte, eine Hakenkreuzfahne im Schlafzimmer auf. Sympathien zum Nationalsozialismus hat(te) er keine – angeblich. 

Podcast-Tipp: Corona-Verschwörungen von Extremisten haben Zulauf

Die Extremismusforscherin Julia Ebner gehört zu jenen, die mitten ins Feld der Extremist*innen gehen. Sie schleust sich mit Fake-Identitäten in die Kanäle diverser Gruppierungen ein, um daraus ihre Schlüsse „aus erster Hand“ zu ziehen.

Unwiderstehlich ist nicht unsterblich

Es war eine umfangreiche Razzia, mit der in der Vorwoche die Exekutive gegen 19 Personen aus dem Neonazi-Milieu in 24 Hausdurchsuchungen vorgegangen ist und – so berichten jedenfalls „Kurier“ und „Österreich“ – nicht nur illegale Waffen und den üblichen Nazi-Schrott (Hitler-Bildchen, Orden usw.), sondern auch einschlägige WhatsApp-Konversationen gefunden hat. Weil der „Baldur Wien“ und einige andere… Weiter »

Stefan Magnets tiefbraunes Hoch zum Muttertag

Der Wochenblick-Autor Stefan Magnet, einst Führungskader der bis 2007 aktiven Neonazi-Truppe „Bund freier Jugend“, auch im Nazi-Wiki Metapedia mit einem Eintrag vertreten, setzt auf besondere Art Muttertagsgrüße ab: mit einem Zitat eines Kompaniechefs der berüchtigten 5. SS-Panzer-Division „Wiking“.

Wochenschau KW 20/20

Zweimal WhatsApp und zweimal (mutmaßliche) Neonazis: einmal bei den Recken rund um Gottfried Küssel, die in der vergangenen Woche Besuch bekommen haben und einmal bei einem Niederösterreicher, der für seine einschlägigen Nachrichten bereits den Gang vors Gericht absolvieren musste. Wie billig jemand davon kommen kann, der mit seinem Auto auf einen Menschen zurast, zeigt die… Weiter »

Doku-Tipp: Angriff von innen – Die Umsturzpläne rechtsextremer Sicherheitskräfte

Erst vorgestern war es, dass Medien über einen Soldaten der Eliteeinheit aus der deutschen Bundeswehr KSK (Kommando Spezialkräfte) berichtet haben. Bei ihm wurden Waffen, Sprengstoff und Munition gefunden – illegals Material. Noch ist nicht geklärt, ob er Mitglied eines Netzwerks ist. In immer kürzer werdenden Abständen erfahren wir von rechtsextremen Gruppierungen, irgendwo illegal gehorteten Waffen,… Weiter »