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Wochenschau KW 37–38/22

Dies­mal im Wochen­rück­blick: aus Beton gegossene Hak­enkreuze an der Wohnz­im­mer­wand eines Bur­gen­län­ders, Hak­enkreuze am Kaf­fee­häferl bei einem Kärnt­ner, Nazi-Chats bei einem weit­eren Bur­gen­län­der und zwei Prozesse gegen frühere Mit­glieder des Staaten­bun­des. Dazu ein FPÖ-Bun­desrat, den die Staat­san­waltschaft wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung im Visi­er hat und der FPÖ-Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Chris­t­ian Rag­ger, der sich einst seinen Rück­tritt als Kärnt­ner FPÖ-Parteiob­mann großzügig ent­lohnen hat lassen. Weit­er…

Mitteleuropa, Hongkong und ein Neonazi

Das deutsche Recherchep­or­tal „Cor­rec­tiv“ wid­met sich aktuell in einem aus­führlichen Bericht der Web­seite „Unser Mit­teleu­ropa“ (UM), die seit 2016 mit einem bunt gemis­cht­en Het­zange­bot und Fake-News Fans der extremen Recht­en quer durch Europa anzus­prechen ver­sucht. Wenig bekan­nt bish­er: der Grün­der von „UM“ war ein öster­re­ichis­ch­er Neon­azi. Weit­er…

„Wels ist kein Tummelplatz für Ewiggestrige!“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Presseaussendung Welser Ini­tia­tive gegen Faschismus

250 Men­schen bei Mah­nwache in Wels
Scharfe Kri­tik an FPÖ-Rabls Förderung des Rechtsextremismus

Trotz strö­menden Regens haben am Don­ner­stagabend 250 Men­schen mit ein­er Mah­nwache vor dem Welser Rathaus ein starkes Zeichenge­gen Recht­sex­trem­is­mus geset­zt. Die Mah­nwache stand unter dem Mot­to „Wels ist kein Tum­melplatz für Ewiggestrige!“. Protestiert wurde damit gegen den recht­sex­tremen „Burschen­tag“ und seine Förderung durch den Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl, aber auch gegen den lax­en Umgang von Poli­tik und Behör­den mit Recht­sex­trem­is­mus über­haupt. Ver­anstal­ter waren die Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus, das OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus sowie das Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich. Mit Nach­druck ver­langt wur­den ein klares Nein des Lan­deshaupt­manns und aller demokratis­chen Parteien zu recht­sex­tremen Ver­anstal­tun­gen in Oberöster­re­ich, das endgültige Aus für jede Sub­ven­tion­ierung der Burschen­schaften und ein wirk­samer Aktion­s­plan gegen die zahlre­ichen recht­sex­tremen Straftat­en im Bun­des­land. Die Haup­trede hielt der Recht­sex­trem­is­mus-Experte und Buchau­tor Hans-Hen­ning Scharsach. Er übte scharfe Kri­tik am Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter: „Rabl fördert mit Steuergeld eine Kader­schmiede des Recht­sex­trem­is­mus! Denn nichts anderes sind die Burschen­schaften, die sich in Wels treffen.“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Rechtsextreme Schwedenregierung?

Mit dem Ergeb­nis der Wahl zum schwedis­chen Reich­stag am 11. Sep­tem­ber steigt die Wahrschein­lichkeit, dass die Schwe­den­demokrat­en (SD), eine Partei mit neon­azis­tis­chen Wurzeln, in den näch­sten Jahren die Poli­tik Schwe­dens maßge­blich mitbes­tim­men kön­nten. Aber was sind die Schwe­den­demokrat­en eigentlich: recht­skon­ser­v­a­tiv oder recht­sex­trem? Und warum waren sie so erfol­gre­ich? Weit­er…

WIDERRUF

WIDERRUF 

Wir haben am 30.06.2022 in einem Gast­beitrag von Peter Gstet­tner die Behaup­tung ver­bre­it­et, dass Andreas Mölz­er wegen NS-Wieder­betä­ti­gung vor Gericht geladen war. Wir wider­rufen diese Behaup­tung als unwahr.

Paraguay: Pilhar „plötzlich und unerwartet“ gestorben

Helmut Pilhar und Ryke Geerd Hamer bei der Talksendung "3nach9" am 18.8.1995

Da scheint die „Ger­man­is­che Neue Medi­zin“, deren Ver­bre­itung sich der Hamer-Adept Hel­mut Pil­har ver­schrieben hat, nicht sehr effizient gewe­sen zu sein. Hel­mut Pil­har ist nach sein­er Kar­riere als anti­semi­tis­ch­er Ver­schwörungs­gläu­biger, Medi­zin­schar­la­tan und Staatsver­weiger­er mit 57 Jahren plöt­zlich und uner­wartet in Paraguay ver­stor­ben. Weit­er…

Braune Front im Burgenland?

Die Corona-Querfront rund um Gottfried Küssel mit Peter Rennmayr aus Purbach (© Presseservice Wien, Beschriftung ÖRA)

Neon­azis und Recht­sex­treme haben seit Anfang 2020 wichtige Schalt­stellen inner­halb der Coro­na-Maß­nah­men-Bewe­gung über­nom­men, von Beginn an die wichtig­sten Demos organ­isiert, Red­ner gestellt, braune Ide­olo­giefrag­mente einge­speist und ziel­stre­big auf Straßenkampf und Bürg­erkrieg hingear­beit­et. Daneben arbeit­en sie auch an der Stärkung ihrer eige­nen Struk­turen. Vor allem im Bur­gen­land tut sich da ger­ade etwas. Weit­er…

FPÖ Tirol: Troubles in den Bezirken und eine recht extreme Kandidatin

salto.bz über Gudrun Kofler: "Recht extrem"

Nach­dem Mitte August der Ost­tirol­er FPÖ-Bezirksparteiob­mann Josef Oblass­er, einst treuer Mitar­beit­er des mit­tler­weile völ­lig ins Schwur­bler­tum abgeglit­te­nen Nation­al­ratsab­ge­ord­neten Ger­ald Hauser, zurück­ge­treten ist und mit ihm der Lien­z­er Stadt­parteiob­mann Manuel Klein­lercher, fol­gte nun der Parteiob­mann des Bezirks Imst, Johann „Gio­van­ni“ Grün­er. Der fühlt sich bei der Lis­ten­er­stel­lung für die Land­tagswahl over­ruled, nach­dem statt ihm, der im Bezirk an die erste Stelle gerei­ht war, Gudrun Kofler vorge­zo­gen wurde.  Und die tut sich mit recht extremen Ansagen her­vor. Weit­er…