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Der NSU und die Kontakte zum österreichischen ‚Blood&Honour‘-Netzwerk

Vergangenen Freitag, am 15.9., trat Corryna Görtz als Zeugin von den hessischen NSU-Untersuchungsausschuss (UA). Die derzeit inhaftierte wurde von der Bundesanwaltschaft für den Prozess in München nicht als wichtig genug erachtet um als Zeugin vorgeladen zu werden, obwohl sie Kontakt zum NSU-Kerntrio gehabt haben könnte. Gegenstand der Befragung im hessischen UA war Görtz Zeit als… Weiter »

AfD: Diskussionskultur mit Schweinen, Marionetten und Nazi-Vergangenheit

In den Umfragen zur Bundestagswahl liegt die Alternative für Deutschland (AfD) bei rund 10 Prozent. Und das, obwohl sich die Partei in einem atemberaubenden Tempo immer deutlicher von einer rechtskonservativen zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Spitzenkandidat Alexander Gauland, gegen den seit kurzem wegen Volksverhetzung ermittelt wird, will auf die Soldaten der Nazi-Wehrmacht stolz sein und… Weiter »

Ermittlungen gegen sieben Neonazis und Hetzer von kreuz.net

Kreuz.net war ein besonders übles rechtsextremes Portal, spezialisiert auf Hetze gegen Homosexuelle, Antisemitismus und Verherrlichung des Nationalsozialismus. 2012 verschwand kreuz.net nach acht Jahren Hetze aus dem Netz. Der Herausgeber der Nachfolgeseite kreuz-net.info stand vor kurzem vor Gericht, die Hetzer von kreuz.net blieben bis jetzt ungeschoren. Gegen sieben von ihnen wird noch immer ermittelt, ergab jetzt… Weiter »

Der Absturz des „Stürmer“: No pasaran!

Die Neonazi-Webseite „The Daily Stormer“, die einige Tage eine österreichische Domainadresse hatte, wurde am Montag, 11. 9. um 11.56h von der Registrierungsstelle nic.at gelöscht. Die Folge waren sehr heftige DDoS-Attacken auf „Stopptderechten.at“, die dazu führten, dass unsere Seite zwischen Montag nachmittags und Dienstag mittags nicht bzw. kaum erreichbar war. Ein Ereignisprotokoll von Karl Öllinger.

Dossier über FPÖ-Unterstützung für neonazinahe“Aula“

SOS Mitmensch veröffentlichte gestern eine Recherche, die die Unterstützung der FPÖ-Führung für antisemitische, rassistische und neonazinahe Kreise dokumentiert. Die FPÖ hat systematisch Inserate in der „Aula“ geschalten, die nicht nur mit der FPÖ, sondern auch mit der neonazistischen NPD sympathisiert. SPÖ und Grüne fordern Konsequenzen von der FPÖ – die reagiert bislang eher verhalten.

Eisenstadt: Das war Wiederbetätigung

Vor Geschworenen musste sich am Landesgericht Eisenstadt ein Südburgenländer verantworten, der zwischen 24. Dezember 2016 und 18. Jänner 2017 auf Facebook das Bild eines Weihnachtsmannes gepostet hatte, der mit einer Hakenkreuzbinde ein „Schönes Fest, Kameraden“ wünschte. Der Verteidiger kündigte – so wie der im Salzburger Prozess – ein Schuldbekenntnis seines Mandanten an. In Eisenstadt gab’s… Weiter »

Salzburg: Das war keine Wiederbetätigung?

Die Anklage warf dem Angeklagten, einem 47-jährigen Salzburger, vor, im Vorjahr über Facebook und diverse Messenger-Dienste Bilder von Adolf Hitler und hetzerische Texte gepostet zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung wegen eines mutmaßlichen Drogendelikts hat die Polizei auf seinem Mobiltelefon bereits gelöschte braune Dateien sichergestellt. Und dann gab es noch so einiges, was eigentlich auf eine… Weiter »

Der „Stürmer“ lässt sich in Österreich nieder

Schon der Titel macht klar, welcher Geist hinter der Seite steht. „Daily Stormer“ steht für die tägliche „Stürmer“-Seite, viel mehr an Versprechen für Hetze und NS-Schrott geht fast nicht mehr. Seit 2013 gibt es die Seite, im August wurde sie nach einem besonders hetzerischen Beitrag über Charlottesville abgeschaltet. Nach einigen vergeblichen Versuchen, irgendwo anzulanden, tauchte… Weiter »

Strafantrag gegen Schwazer Jungblauen

Die FPÖ bzw. der RFJ haben – so scheint’s – wieder einmal gerade noch die Kurve gekriegt. Als die Staatsanwaltschaft Innsbruck der Tiroler Tageszeitung (7.9.2017) mitteilt, dass sie gegen Benjamin K. einen Strafantrag wegen der Herabwürdigung religiöser Bräuche eingebracht hat, ist der Bezirksobmann des RFJ Schwaz schon ausgeschlossen aus dem RFJ. Drei Wochen vor der… Weiter »

Innsbruck: 24 Monate für den „Unbelehrbaren“

Das Südtiroler Onlineportal „Salto“ nannte ihn „Karl den Unbelehrbaren“, als es im Vorjahr über den neuerlichen Waffenfund bei dem alten Südtirol-Terroristen Karl A. (84) berichtete. Am Dienstag, 5.9., musste er sich vor einem Innsbrucker Geschworenensenat wegen Wiederbetätigung verantworten, weil neben den Waffen auch ein Hitlerporträt und eine Hitler-Kaffeetasse gefunden wurden.