Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

Linz: Freiheitliche Bombenüberraschung!

Das ist ja eine Bombenüberraschung im Neuen Jahr! Wie die Zeitung „Österreich“ (8.1.13) meldet, wurde der Linzer FPÖ-Politiker Robert H. in Untersuchungshaft genommen, weil er jahrelang als Waffenschieber tätig gewesen sein soll.

9. Jan. 2013

„Österreich“ beschreibt Robert H. als FPÖ-Politiker, Ex-Gemeinderat, ehemaligen Berufssoldaten und Gründer des Vereins WIKUL, der auch eine Führungsrolle im Witikobund habe. Damit wissen nicht nur LinzerInnen, wer Robert H. ist, sondern auch die über die Führungsetage des Witiko-Bundes informierten LeserInnen von „Stoppt die Rechten“. In der parlamentarischen Anfragebeantwortung ist zu lesen, dass Robert Hauer im Jahr 2003 zum Stellvertreter des damaligen Vorsitzenden Martin Graf im Witikobund Österreich bestellt wurde. Seit 2007 ist Hauer, ein pensionierter Berufssoldat, Vorsitzender des Witikobundes. Seine Stellvertreter sind aktuell der FPÖ-Landesrat Manfred Haimbuchner und der Linzer FPÖ-Gemeinderat Horst-Rudolf Übelacker.


oe24.at – FPÖler als Waffen-Dealer

Gegen Robert Hauer wurde laut „Österreich“ monatelang ermittelt. Festgenommen wurde er schon Mitte Dezember, als er einem einschlägig vorbestraften Geschäftsmann aus der Schweiz in Lustenau acht Glock-Pistolen verkaufen wollte. Bei den Einvernahmen gestand der Linzer weitere illegale Waffenverkäufe, so z.B. Pumpguns, Pistolen und eine Handgranate.  Bei Hausdurchsuchungen fanden die Ermittler dann drei scharfe Handgranaten, drei Maschinenpistolen und Tausende Schuss Munition. Als Motiv für den Waffenhandel nannte der „Kurier“ (4.1.13) Schulden im sechsstelligen Bereich.

Die Schulden sind natürlich keine ideale Voraussetzung, um ein „Netzwerk von gemeinnützigen Vereinen und Experten unterschiedlicher Berufsfelder“ aufzuziehen: „WIKUL“ heißt der Verein für regionale und grenzüberschreitende Entwicklung von Wirtschaft und Kultur, den Hauer im Jahr 2010 gründete und dem er seither ebenfalls als Obmann vorsteht. Im November 2012 berichtet die Bezirksrundschau Linz (21.11.12) über ein Hilfsprojekt des Vereins WIKUL, mit dem zwei Personen in Ungarn (nähere örtliche Angaben fehlen) unterstützt werden sollten.

„Österreich“ berichtet allerdings, dass nach Einschätzung der Ermittler die Hilfsaktionen nur „Tarnung“ gewesen seien: „Eben aus jenen Ländern bezog der Linzer die Waffen, mit denen er schwunghaft handelte.“


Robert Hauers „Hilfs“-Verein WIKUL

Der Verein hatte auch noch andere Geschäftsfelder: etwa die Vermittlung von „handverlesenen und deutschsprachigen Pflegerinnen aus unterschiedlichen österreichischen Nachbarländern“: ab „39,90 Euro pro Tag“. So erhalten wir wenigstens eine Ahnung davon, unter welchen Bedingungen einem freiheitlichen Politiker der Arbeitskräfteimport genehm ist.

Robert Hauer war von 1997 bis 2009 FPÖ-Gemeinderat in Linz und „setzte sich besonders für die zivile Landesverteidigung und die innere kommunale Sicherheit ein. Weitere Anliegen Hauers waren die Belange der Sudetendeutschen sowie der Verkehr“, wie die Linzer Rathaus-Korrespondenz anlässlich der Verleihung des Großen Ehrenzeichnens der Stadt Linz an den verdienten Kämpfer für die innere Sicherheit festhielt. Seit 2009 sitzt sein Stellvertreter im Witikobund, Horst-Rudolf Übelacker, für die FPÖ im Gemeinderat.

Apropos Witikobund: In der parlamentarischen Anfrage zum rechtsextremen Witikobund werden auch die engen Kontakte zwischen Witikobund und dem neonazistischen Bund freier Jugend (BfJ) beschrieben:

In Österreich ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Witikobund und dem neonazistisch orientierten Bund Freier Jugend (BfJ) bekanntgeworden: im Jahr 2005 verteilte der BfJ Flugblätter des Witikobundes und nahm 2006 auch an einer Veranstaltung des WBÖ teil. Im Austausch dafür erschien in den „Witikobriefen“(1/06) ein sehr wohlwollender Bericht über die neonazistischen Aktionen des BfJ.

Über wen lief diese enge Zusammenarbeit? „Österreich“ nannte schon am 11.2.2011 Hauer als früheren Aktivisten des BfJ.

Ob Hauer auch für die beschriebene Zusammenarbeit zwischen Witikobund und BfJ verantwortlich war? Wir halten hier jedenfalls der Vollständigkeit halber fest, dass Hauer laut „Österreich“ „jahrelanger illegaler Waffenhandel“ vorgeworfen wird. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: FPÖ | Illegaler Waffenbesitz/Waffenhandel | Neonazismus/Neofaschismus | Oberösterreich | Rechtsextremismus

Beitragsnavigation

« Strache und sein Facebook
Die lustigen Arbeitskreise von NPD und FPÖ »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter