We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

Ungarn: Rechtsextreme Paramilitärs terrorisieren Roma – schwere Krawalle in Gyöngyönspata

Zu schwe­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen rechts­extre­mis­ti­schen Para­mi­li­tärs und Roma kam es am Abend des 26. April 2011 in der unga­ri­schen Stadt Gyöngyöspata.

27. Apr. 2011

Die Para­mi­li­tärs hat­ten die Roma den gan­zen Tag lang ein­ge­schüch­tert. Als am spä­te­ren Abend ein 14-jäh­ri­ger Roma von vier Para­mi­li­tärs atta­ckiert und ver­prü­gelt wur­de, eska­lier­te die Situa­ti­on: In einer Mas­sen­schlä­ge­rei wur­den zumin­dest vier Per­so­nen ver­letzt (eine davon schwer). Die von den ange­grif­fe­nen Roma benach­rich­tig­te, aber sehr spät ein­tref­fen­de Bereit­schafts­po­li­zei nahm meh­re­re Per­so­nen fest, dar­un­ter zwei Orga­ni­sa­to­ren der Para­mi­li­tärs und zumin­dest einen Roma.

Auf der Web­site des in Buda­pest erschei­nen­den deutsch­spra­chi­gen „Pes­t­er Lloyd“ fin­det sich unter dem Titel „Eska­la­ti­on der Gewalt“ ein Bericht des Vorfalls.

In Gyön­gyös­pa­ta, einer 80 km öst­lich von Buda­pest gele­ge­nen Gemein­de mit etwa 2800 Ein­woh­ne­rIn­nen, ter­ro­ri­sie­ren rechts­extre­mis­ti­sche Para­mi­li­tärs seit Anfang März gezielt die Roma-Bevöl­ke­rung. Der Ter­ror ging so weit, dass sich das unga­ri­sche Rote Kreuz vor dem Oster­wo­chen­en­de genö­tigt sah, die Roma des Ortes in ein „Feri­en­la­ger“ zu eva­ku­ie­ren, da deren Sicher­heit auf Grund eines geplan­ten para­mi­li­tä­ri­schen Trai­nings­la­gers in Gyön­gyös­pa­ta nicht garan­tiert wer­den konn­te. Die Poli­zei schritt zwar gegen das Trai­nings­la­ger for­mal ein und nahm zwei Orga­ni­sa­to­ren kurz­fris­tig fest, ließ jedoch die übri­gen Rechts­extre­mis­ten unbe­hel­ligt, die in der Fol­ge in Pri­vat­häu­sern unterkamen.

Nach der Rück­kehr der Roma von der sei­tens der Regie­rung rea­li­täts­ver­schlei­ernd „Erho­lungs­ur­laub“ genann­ten Flucht vor der Gewalt­dro­hung am Mon­tag, pro­vo­zier­ten die Para­mi­li­tärs unter ande­rem durch offe­nes Zei­gen von Schuss­waf­fen, Stein­wür­fen auf von Roma bewohn­ten Häu­sern und ver­ba­le Aggres­si­on. Das Ver­prü­geln des 14-jäh­ri­gen Roma, der sich weit vom eigent­li­chen Gesche­hen ent­fernt auf­hielt, führ­te schließ­lich zum Gewaltausbruch.

Die Ort­schaft war etwa zwölf Stun­den nach dem Gewalt­aus­bruch von Bereit­schafts­po­li­zei regel­recht besetzt. Ein Orga­ni­sa­tor der Para­mi­li­tärs hat die aus dem Vor­fall resul­tie­ren­de Öffent­lich­keit dazu genutzt, im Zuge sei­ner Fest­nah­me die Kan­di­da­tur für das Amt des Bür­ger­meis­ters sowie wei­te­re para­mi­li­tä­ri­sche Aus­bil­dungs­la­ger und die Fort­set­zung der Aktio­nen sei­ner Orga­ni­sa­ti­on anzu­kün­di­gen. Zu die­sen zählt er unter ande­rem auch para­mi­li­tä­ri­sche Camps für Sechs­jäh­ri­ge. Damit ist die Ankün­di­gung der unga­ri­schen Regie­rung vom Oster­wo­chen­en­de, dass sich die Para­mi­li­tärs aus Gyön­gyös­pa­ta zurück­zie­hen und ihre Akti­vi­tä­ten ein­stel­len wür­den, als Pro­pa­gan­da entlarvt.

Loka­le Roma-Akti­vis­tIn­nen des Ortes berich­ten in Soli­da­ri­täts­blogs von Flucht­vor­be­rei­tun­gen der Roma-Bevöl­ke­rung aus Gyön­gyös­pa­ta. Der Bericht des „Pes­t­er Lloyd“ ist mit Links ver­se­hen, die die Eska­la­ti­on der letz­ten Wochen dar­stel­len. Die Zei­tung hat außer­dem einen The­men­schwer­punkt „Roma“ ein­ge­rich­tet. Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen in eng­li­scher Spra­che lie­fert auch ein Blog, der von Bür­ger­recht­le­rIn­nen zur Unter­stüt­zung der Roma von Gyön­gyön­s­pa­ta ein­ge­rich­tet wur­de. Auf die­sem fin­den sich auch Ver­wei­se auf Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten und Ter­mi­ne sowie Berich­te von Soli­da­ri­täts­ak­tio­nen für die vom rechts­extre­mis­ti­schen Ter­ror bedroh­ten Roma.

Sie­he auch:

  • gyon­gyo­s­pa­ta­so­li­da­ri­ty — Bloo­dy Fight in Gyöngyöspata
  • pesterlloyd.net — Roma in Ungarn: Rück­kehr vom „Oster­aus­flug”
  • pesterlloyd.net — Offe­ne Kämp­fe zwi­schen Roma und Neo­na­zis in Ungarn
  • Ungarn: Rechts­extre­me Job­bik-Wehr mar­schiert wieder
  • Ungarn: Rechts­extre­me Bür­ger­wehr ter­ro­ri­siert Roma
  • pesterlloyd.net: “Ers­te Geständ­nis­se beim Pro­zess um Romamor­de in Ungarn”

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Antiziganismus | Blood & Honour/Combat 18 | Körperverletzung | Neonazismus/Neofaschismus | Weite Welt

Beitragsnavigation

« Köflach (Stmk): Morddrohung mit Hakenkreuz
Von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter