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Seit einem Jahr und einem Tag, genau­er: seit dem Tag der Befrei­ung, also dem 8. Mai 2018, ist „Stoppt die Rech­ten“ wie­der online. Mehr als eine hal­be Mil­li­on Besu­che­rIn­nen mit über 830.000 Sei­ten­auf­ru­fen hat­ten wir in die­sem Zeit­raum – ein deut­li­ches Zei­chen, dass unse­re Infor­ma­tio­nen nach­ge­fragt wer­den. Das alles wäre nicht mög­lich, wenn wir nicht auch star­ke Unter­stüt­zung erhal­ten hät­ten: durch unse­ren Bei­rat, durch unse­re Spon­so­rIn­nen und durch die vie­len Ein­zel- und Dau­er­spen­de­rIn­nen aus der Zivil­ge­sell­schaft. Doch nun benö­ti­gen wir wie­der Nachschub.

Ins­ge­samt haben wir durch För­de­run­gen von Par­tei­en (Lis­te Jetzt, Grü­ne, SPÖ Wien), Ein­zel- und Dau­er­spen­de­rIn­nen im Jahr 2018 Ein­nah­men von 46.000 Euro erzielt. Ein beträcht­li­cher Teil davon kam von der Zivil­ge­sell­schaft. Trotz gro­ßer Spar­sam­keit bei den Aus­ga­ben im Jahr 2018 sind wir jetzt fast schon wie­der am Limit: Wir benö­ti­gen neue Ein­nah­men, damit wir nach­hal­tig wei­ter­ar­bei­ten können.

Die Web­sei­te muss drin­gend über­ar­bei­tet wer­den (ins­be­son­de­re, was die Such­funk­ti­on durch unser mitt­ler­wei­le fast 5.000 Bei­trä­ge umfas­sen­des Archiv betrifft), und für einen dau­er­haf­ten Betrieb ist es unum­gäng­lich, dass wir per­so­nell auf­sto­cken. Der bis­lang groß­teils ehren­amt­lich erle­dig­te Arbeits­auf­wand ist deut­lich umfang­rei­cher gewor­den, die Recher­chen kom­ple­xer und die „Neben­tä­tig­kei­ten“ in Form von z.B. Sach­ver­halts­dar­stel­lun­gen an die Staats­an­walt­schaf­ten lei­der immer häu­fi­ger. Wir haben eini­ge sehr auf­wen­di­ge Pro­jek­te auf unse­rer Todo-Lis­te, die wir nur rea­li­sie­ren kön­nen, wenn wir mehr per­so­nel­le und bud­ge­tä­re Kapa­zi­tä­ten haben.

Die sys­te­ma­ti­sche Beschäf­ti­gung mit dem rund­her­um zuneh­men­den Auto­ri­ta­ris­mus und Rechts­extre­mis­mus ver­langt nicht nur mehr Arbeit, mehr Pro­fes­sio­na­li­tät, son­dern auch ande­re Recher­che- und Dar­stel­lungs­for­men. Dem haben wir haben im letz­ten Jahr mit der Inten­si­vie­rung unse­rer Prä­senz in den sozia­len Netz­wer­ken (Twit­ter, Face­book) teil­wei­se Rech­nung getra­gen, ein wei­te­rer Aus­bau wäre aber auch hier drin­gend not­wen­dig. Das betrifft unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­on nach außen, aber auch eine dich­te­re natio­na­le und inter­na­tio­na­le Ver­net­zung mit ande­ren anti­fa­schis­ti­schen Per­so­nen, Initia­ti­ven und Recherchekollektiven.

Außer­dem sind wir davon über­zeugt, dass in Zei­ten von Schwarz­blau unse­re Arbeit beson­ders wich­tig ist. Mit der Doku­men­ta­ti­on der Rede des FPÖ-Lan­des­ra­tes Pod­gor­schek bei der AfD in Thü­rin­gen konn­ten wir Medi­en und Öffent­lich­keit dar­auf auf­merk­sam machen, was die FPÖ beab­sich­tigt, wie sie über Insti­tu­tio­nen die­ser Repu­blik denkt („völ­lig links gepol­te Jus­tiz“ usw.).

Für die Gegen­wehr braucht es „Stoppt die Rech­ten“! Wir dan­ken für jeg­li­che Form von Unter­stüt­zung bis­her und ersu­chen um sol­che auch für die Zukunft!

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Stoppt die Rechten
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Nicht zuletzt: Im letz­ten Jahr haben wir den Ver­lust von zwei sehr enga­gier­ten Men­schen und För­de­rern von „Stoppt die Rech­ten“ hin­neh­men müs­sen, Gabi Moser und Ekke­hard Muther. Sie fehlen.