Feldkirch (Vlbg): 10 Monate für braunen Spaß und Dummheit

Zehn Monate bed­ingte Haft und eine Geld­strafe von 7.500 Euro fasste ein 34-jähriger Arbeit­er am Lan­des­gericht Feld­kirch noch nicht recht­skräftig wegen Wieder­betä­ti­gung aus, weil er über What­sApp ein­schlägige dümm­liche Nachricht­en ver­schickt und außer­dem in sein­er Woh­nung Nazi-Devo­tion­alien wie das ger­ahmte Bild eines Reich­sadlers mit Hak­enkreuz und ein Bier mit Hitler-Bild aus­gestellt hatte.

Der Angeklagte, der aus der ehe­ma­li­gen DDR nach Vorarl­berg zuge­zo­gen ist„ beschrieb, dass er in der DDR in einem recht­sex­tremen Umfeld aufgewach­sen sei und beze­ich­nete die die ihm vorge­wor­fe­nen Delik­te als eine Mis­chung aus Spaß und Dummheit: er habe zu wenig nachgedacht. Das fan­den die Geschwore­nen auch und sprachen ihn in drei von vier Anklagepunk­ten für schuldig. Der Angeklagte nahm das Urteil an, die Staat­san­waltschaft erk­lärte sich noch nicht.

Bericht: ORF Vorarl­berg, 1.9.2017