Verzicht bei „Liste Peter Pilz“

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Auf Face­book ist Wil­helm Schlögl, der für die Lis­te Peter Pilz in Tirol am zwei­ten Lis­ten­platz kan­di­diert, nicht beson­ders aus­kunfts­freu­dig. Jetzt hat er sei­ne Kan­di­da­tur nach einem Gespräch mit Peter Pilz  zurück­ge­zo­gen. Zuvor war bekannt gewor­den, dass Schlögl Tweets von Heinz-Chris­ti­an Stra­che und „unzensuriert.at“ wei­ter­ver­brei­tet ret­weetet hat­te und in der Fra­ge der Ent­eig­nung von Tiro­ler Gemein­den auf der Sei­te der geg­ne­ri­schen Agrar­ge­mein­schaf­ten steht.

Peter Pilz bzw. sei­ne Lis­te haben rasch, aber auch sehr knapp auf die Vor­wür­fe gegen Schlögl reagiert. Auf Twit­ter erklär­te Pilz: „Wil­helm Schlögl hat nach einem Gespräch mit mir sei­ne Kan­di­da­tur zurück­ge­zo­gen. Ich respek­tie­re das.“

Der „Stan­dard“ und auch die „Tiro­ler Tages­zei­tung“ haben, nach­dem Schlögls Kan­di­da­tur bekannt­ge­ge­ben wur­de, über den „Agrar-Hard­li­ner“ Schlögl berich­tet, der an vor­ders­ter Front für die Tiro­ler Agrar­ge­mein­schaf­ten und gegen das Erkennt­nis des Ver­fas­sungs­ge­richts­ho­fes aus 2010 Par­tei nimmt.

Schlögls Likes auf Face­book zei­gen jeden­falls eine gewis­se Vor­lie­be für sehr gegen­sätz­li­che Posi­tio­nen. Da kommt der Kan­di­da­tur-Ver­zicht gera­de noch rechtzeitig.