Innsbruck: Geldstrafe für „Bio-Österreicher“

Die „Kro­ne“ (für Tirol, 8.2.2017) berichtet von 1.440 Euro, die „Tirol­er Tageszeitung“ von 960 Euro Geld­strafe zu der ein 64-jähriger Unter­län­der am 7.2.2017 vom Lan­des­gericht Inns­bruck verurteilt wor­den ist. Das Urteil ist noch nicht recht­skräftig. Auf seinem Face­book-Account hat­te der Mann im ersten Hal­b­jahr 2016 gegen Mus­lime und Per­so­n­en mit afrikanis­ch­er Herkun­ft gehet­zt, bis es Mitte Mai 2016 eine Mel­dung an die NS-Meldestelle gab.

Wie bitte, kom­men wir, die Bio-Öster­re­ich­er, dazu, dieses Gesin­del jahrzehn­te­lang zu ali­men­tieren“ (Kro­ne), war eine dieser Mel­dun­gen. Beim erbärm­lichen Rest ging es um „Schmarotzer“, „afrikanis­ches Gesin­del“, „Inva­soren“ und natür­lich um „Repa­tri­ierung“. In der Hauptver­hand­lung glaubte der Angeklagte noch, mit ein­er außerg­erichtlichen Lösung (Diver­sion) und damit ohne Vorstrafe davonzukom­men. Da spielte aber die Rich­terin nicht mit, die die Geld­strafe mit der großen Gefahr begrün­dete, die von der­ar­ti­gen Hass-Post­ings aus­ging: „Von den Worten zur Tat sei es oft nicht mehr weit.“ (Kro­ne Tirol)