Brandanschlag in Linz

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Auf einen tsche­tsche­ni­schen Kul­tur­ver­ein in Linz ist Mitt­woch­abend ein Brand­an­schlag ver­übt wor­den. Der Täter hat dabei ein mit Ben­zin gefüll­tes Gefäß ange­zün­det und von außen gegen ein Fens­ter des Gebets­rau­mes warf. Durch eine Ben­zin-Explo­si­on wur­de auch eine Wand beschä­digt, hin­ter der sich ein tür­ki­scher Kul­tur­ver­ein befin­det, des­sen Räum­lich­kei­ten eben­falls zer­stört wur­den. (ooe.orf.at, 7.7.2016)

Bereits am 10. April zün­de­ten Unbe­kann­te ein Tram­po­lin neben einer Flücht­lings­un­ter­kunft in Peu­er­bach im Bezirk Gries­kir­chen an. Pas­san­tIn­nen ent­deck­ten das Feu­er, rie­fen die Feu­er­wehr und weck­ten die Flücht­lin­ge. (APA, 10.4.2016) Am 19. Juni leg­ten unbe­kann­te Täter in Gries­kir­chen mit einem Brand­be­schleu­ni­ger im Stie­gen­haus und in einem angren­zen­den tür­ki­schen Geschäft ein Feu­er. Eine Fami­lie und ein wei­te­rer Bewoh­ner muss­ten über Lei­tern geret­tet wer­den. (oe24.at, 7.7.2016)

Und erst vor fünf Wochen hat­te es einen Brand­an­schlag auf ein neu gebau­tes Asyl­heim in Alten­fel­den gege­ben. Das Gebäu­de wur­de dabei zer­stört, aber da die Unter­kunft noch unbe­wohnt war, wur­de bei dem Feu­er nie­mand ver­letzt. Der ent­stan­de­ne Scha­den beträgt rund 300.000 Euro. (OÖN, 1.6.2016)