Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Nenzing (Vlbg): Der Amoklauf eines Neonazi

Noch fehlen viele Details, aber eines ist klar: Der Mann, den die „Krone“ mit einem Foto als den für den Amoklauf von Nenzing verantwortlichen Täter präsentiert, ist der Neonazi Gregor S. (27). Gregor S. hat am Sonntag, 22. Mai um drei Uhr Früh die Kalaschnikow aus seinem PKW geholt und wahllos auf die noch anwesenden TeilnehmerInnen eines Rockerfests des MC „The Lords“ in Nenzing gefeuert, ehe er sich selbst hinrichtete.

23. Mai 2016

Zwischen 30 und 40 Schüsse hat Gregor S. aus seiner Kalaschnikow abgefeuert, damit zwei Menschen kaltblütig erschossen und weitere elf zum Teil sehr schwer verletzt. Unter den TeillnehmerInnen des mehrtägigen Rockerfestes brach Panik aus, und die meisten flüchteten in die angrenzenden Wälder. Anschließend erschoss sich Gregor S. selbst mit seiner Waffe.

Was Gregor S. gefällt: von "Südgida" über die Identitäre Bewegung bis zur "wahren deutschen Geschichte"
Was Gregor S. gefällt: von „Südgida“ über die Identitäre Bewegung bis zur „wahren deutschen Geschichte“

Das Motiv der Tat soll ein Beziehungsstreit gewesen sein. Gregor S., der zweifacher Vater ist, soll mit seiner Freundin auf dem Parkplatz des Festivalgeländes einen heftigen Streit gehabt haben, ehe er zur Tat schritt und wahllos auf Menschen schoss – seine Freundin ist nicht unter den Toten und Verletzten.

Klar ist, dass S. ein langjähriger Aktivist der Vorarlberger Neonazi-Szene ist. Die erste Erwähnung datiert aus dem Jahr 2005, als er mit anderen gewaltbereiten Neonazis aus dem Umfeld der Vorarlberger Blood & Honour-Szene an einem Angriff auf ein Punkkonzert am 25.12. 2005 in Bludenz beteiligt war. Die Neonazis – unter ihnen auch Gregor S. – waren mit Baseballschlägern, Pfeffersprays und Gaspistolen bewaffnet und wurden nach einigen Angriffen festgenommen und wegen Körperverletzung angezeigt.

Die „Krone“ (Vorarlberg) Schreibt über S.: „2005 wurde ein Waffenverbot über ihn verhängt, dann folgten Verurteilung wegen Körperverletzungen und gefährlicher Drohung. 2012 war er in psychiatrischer Behandlung.“

Was Gregor S. gefällt: von "Horst Wessel" über HC Strache bis zur "Bund für Gesamtdeutschland"
Was Gregor S. gefällt: von „Horst Wessel“ über HC Strache bis zur „Bund für Gesamtdeutschland“

Die Vorarlberger Neonazi-Szene, die sich in den letzten Monaten wieder gesammelt hat und im November des Vorjahres in Spielfeld aufgefallen ist, gilt als sehr gewaltbereit. Zuletzt war es 2009 bei einer Massenschlägerei zwischen Mitgliedern des MC „Outsider“ und Nazi-Skins aus der „Blood & Honour“-Szene zu einem Toten und mehreren Schwerverletzten gekommen.

Ungarische Neonazis in Vorarlberg, Quelle: vol.at
Ungarische Neonazis in Vorarlberg, Quelle: vol.at

Gregor S. war über die Jahre hinweg immer Teil dieser Szene. Sein Facebook-Profil weist neben einer FPÖ-Nationalratsabgeordneten unter „Freunden“ fast alle einschlägigen Größen der Vorarlberger Neonazi-Szene aus. Unter den „Gefällt mir“-Seiten finden sich schwere Antisemiten und Holocaustleugner wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler, die „Europäische Aktion“, aber auch die mittlerweile unbetreute Facebook-Seite von alpen-donau.info.

Presseaussendungen:

⇒ Harald Walser zur Amoktat in Nenzing: Rechtsextreme Szene immer gewaltbereiter
⇒ Mauthausenkomitee: Neonazi tötet drei Menschen

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Blood & Honour/Combat 18 | Illegaler Waffenbesitz/Waffenhandel | Konzert/Musik | Körperverletzung | Mord/Mordversuch/Totschlag | Neonazismus/Neofaschismus | Vorarlberg

Beitragsnavigation

« Neue Beiträge der Antifa-Recherche Graz
Laa/Thaya (NÖ): Hakenkreuz am Maibaum »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter