Traiskirchen (NÖ): Vergewaltigung war erfunden

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Die „NÖN“ (19.1.16) berich­tet in ihrer Aus­ga­be für Baden von einer Straf­ver­hand­lung gegen eine zwei­fa­che Mut­ter aus Trais­kir­chen, die im August 2015 ange­zeigt hat­te, dass sie von drei Schwarz­afri­ka­nern ver­ge­wal­tigt wor­den sei. Die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen erga­ben jedoch rasch, dass sich die Frau den Vor­fall nur aus­ge­dacht hat­te. Jetzt stand sie des­we­gen selbst vor Gericht und wur­de zu acht Mona­ten bedingt und einer Geld­stra­fe von 480 Euro verurteilt.

Die Frau, die damals nach eige­ner Aus­sa­ge ein schwe­res Alko­hol­pro­blem hat­te, war nach einem Streit mit ihrem Freund mit drei Schwarz­afri­ka­nern unter­wegs. Die NÖN:

„Sie habe begon­nen, einen der drei zu küs­sen, die ande­ren hät­ten sich betei­ligt. Als die drei Män­ner mehr woll­ten, sei ihr das aber zu weit gegan­gen. „Ich habe ‚Stop‘ gesagt, da haben sie auf­ge­hört und sind weg­ge­gan­gen“, erin­ner­te sie sich wei­ter. Da sie sich plötz­lich unwohl in der Situa­ti­on gefühlt habe, habe sie zu wei­nen begon­nen“.

Der Poli­zei erzähl­te sie dann die Geschich­te mit der Ver­ge­wal­ti­gung, die sich durch die Ermitt­lun­gen der Poli­zei rasch als erfun­den her­aus­stell­te. Ihre dama­li­ge Gemüts­la­ge erklär­te sie mit dem Alko­hol­pro­blem – jetzt sei sie tro­cken und wol­le ihr Leben wie­der in den Griff bekom­men. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.