Identitäre Gewaltattacke in Graz

Am Sonntag,17.1. ist es in Graz nach Beendi­gung der Demon­stra­tion der recht­sex­tremen Iden­titären bzw. der Gegenkundge­bung zu einem gewalt­samen Angriff von mehreren Iden­titären auf AntifaschistIn­nen gekom­men, bei dem mehrere Per­so­n­en ver­let­zt wur­den. Die Polizei hat mit­tler­weile zwei tatverdächtige Recht­sex­treme aus­ge­forscht, berichtet der“ Stan­dard“. Die Attacke war ganz offen­sichtlich geplant und vorbereitet.

In ein­er Stel­lung­nahme der „Offen­sive gegen Rechts“ heißt es, dass die recht­sex­tremen Angreifer Totschläger und Gür­telschnallen benutzten und mit Quarzhand­schuhen und Zahn­schutz aus­ges­tat­tet waren.


Fabi­an R. mit Totschläger
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„Sie schrien ‚Généra­tion iden­ti­taire’ und gin­gen mit ausziehbaren Schlagstöck­en auf uns los.“ berichtet eine von den vom Angriff betrof­fe­nen Antifaschist*innen im Stan­dard. Beim Angriff wur­den zwei Frauen ver­let­zt, sie kon­nten drei Angreifer zweifels­frei iden­ti­fizieren. Es han­delt sich dabei um Aktivis­ten bzw. sog­ar Funk­tionäre der „Iden­titären Bewe­gung”.“ (Offen­sive gegen rechts)

Zu den Gewal­tat­tack­en der Iden­titären gibt es auch Foto­ma­te­r­i­al, das Angreifer wie Fabi­an und Dominic, der schon in Wien bei ein­er ähn­lichen Attacke am Prater­stern im Juni 2015 beteiligt war, in Aktion zeigt.


Dominic H.
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Ermit­telt wird wegen schw­er­er Kör­per­ver­let­zung (§ 84 StGB), da die Tat ver­mut­lich geplant („in verabre­de­ter Verbindung“) war.

Einen Bericht zur Neon­azi-Gewalt nach der Iden­titären-Demo gibt es auch auf der Web­site des DÖW.