In den Fluten von „Erik” untergegangen: die A‑GDUW!

Wenn schon die A–GDUW ankündigt, sich dem Sit­ten­ver­fall durch Euro­vi­sions-Song-Con­test entschlossen ent­ge­gen­stem­men zu wollen, dann ist ja eigentlich davon auszuge­hen, dass sich deren Man­nen (und um solche han­delt es sich wohl!) durch nichts und nie­mand davon abhal­ten lassen wird. Weit gefehlt! Die für Sam­stag, 23. Mai angekündigte Demo der ‚Aktion­s­gruppe gegen Dekadenz und Wertev­er­fall‘ wurde wegen des furchter­re­gen­den Tief­druck­ge­bi­etes ‚Erik‘ abgesagt.

Sog­ar der Rathaus­platz musste ges­per­rt wer­den –allerd­ings nicht wegen Über­flu­tung, son­dern wegen Über­fül­lung durch die vom Song-Con­test bzw. dem Wertev­er­fall Begeis­terten. Die Regen­tropfen, die das Tief ‚Erik‘ am Sam­stagabend für Wien noch übrig hat­te, reicht­en nur aus, um die A‑GDUW wegzuschwem­men. Schon bevor ‚Erik‘ gesichtet wurde, musste das Aktion­s­grüp­pchen um den unver­wüstlichen Georg Immanuel Nagel seine Pläne für eine machtvolle Demon­stra­tion auf eine Stand­kundge­bung am West­bahn­hof reduzieren, die vor allem durch ihre Dauer beein­druckt hätte: von 8 bis 24 Uhr wollte die A‑GDUW gegen den Wertev­er­fall ankämpfen. Aber dann kam das Tief – ver­mut­lich von Irland! – und schwemmte die Pläne der Aktion­s­gruppe ein­fach hin­weg. Schade! Aber es gibt Hoff­nung: wir stellen uns Georg Nagel im rosa Plüsch-Kostüm und in den Regen­fluten von ‚Erik‘ vor – und die Welt ist wieder in Ordnung!


Bildquelle:oe24.at
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