Vortrag: Mauthausen in Groß-Wien

Do 22. Jan. 2015 19:00 – 21:00 Wien
Depot, Bre­ite Gasse 3, 1070 Wien

Von 1943 bis 1945 ent­standen im nation­al­sozial­is­tis­chen ‚Groß-Wienʻ an acht Stan­dorten KZ-Außen­lager und ‑Kom­man­dos, in denen KZ-Häftlinge aus dem Haupt­lager Mau­thausen inhaftiert waren. Mehrere tausend Men­schen aus ganz Europa wur­den in diesen Lagern in Florids­dorf, Hiet­z­ing, Hin­ter­brühl, Schwechat, Sim­mer­ing und Wiener Neu­dorf inhaftiert und zur Arbeit gezwun­gen. Die Exis­tenz der Lager, die sich inmit­ten oder am Rande des Stadt­ge­bi­ets befan­den, ist heute kaum bekan­nt. Im Rah­men ein­er für das Jahr 2016 geplanten Ausstel­lung sollen die Geschichte dieser Außen­lager und der dort inhaftierten Men­schen wieder mehr ins öffentliche Bewusst­sein gerückt wer­den. AkteurIn­nen sollen benan­nt, die Verbindung zwis­chen den Lagern und ihrem regionalen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeld verdeut­licht werden.

Ein Pro­jekt vom Vere­in für Gedenken und Geschichts­forschung in öster­re­ichis­chen KZ-Gedenkstätten.
Zwei Mit­glieder des Ausstel­lung­steams (Bertrand Perz, Bern­hard Denkinger, Roman Fröh­lich, Chris­t­ian Rabl, Wil­helm Stadler und Robert Vor­berg) stellen in diesem Vor­trag das Vorhaben und die Ziele des Pro­jek­tes vor.