Once more: Fakten statt Hetze!

Die AktivistIn­nen von „Heimat ohne Hass“ durch­pflü­gen viele Seit­en in sozialen Net­zw­erken auf Has­s­botschaften. Dabei sind sie auf eine neue Ver­sion des het­zerischen Ver­gle­ichs der Einkom­men ein­er Asyl­wer­ber­fam­i­lie mit 6 Kindern mit ein­er Fachar­beit­er­fam­i­lie mit 3 Kindern gestoßen: FPÖ- Organ­i­sa­tio­nen und ‑AktivistIn­nen haben die Ver­sion direkt von der neon­azis­tis­chen Aktion­s­ge­mein­schaft für Poli­tik (AfP) übernommen.

Auf der Home­page von „Heimat ohne Hass“ ist peni­bel doku­men­tiert, was passiert ist, nach­dem sich „Heimat ohne Hass“ mit einem Fra­genkat­a­log bei der FPÖ Licht­en­wörth gemeldet hat. Der Fra­genkat­a­log hat zwar nicht zu konkreten Antworten, aber nach 18 Stun­den zu dem Zusatz „Ob das wohl stimmt….“ über dem AfP-Fly­er geführt.

Nach weit­erem Drän­gen des „Heimat ohne Hass“-Aktivisten auf Richtig­stel­lung ver­spürte der Admin­is­tra­tor der FPÖ Licht­en­wörth einen unbes­timmten Drang und been­dete die Kon­ver­sa­tion zunächst ein­mal kurz und knapp mit „Muss jet­zt lei­der weg“.

Die UserIn­nen von FPÖ-Licht­en­wörth störten sich nicht am Zusatz „Ob das wohl stimmt…..“, son­dern nah­men die Het­ze der AFP für bare Münze.

Weil „Heimat ohne Hass“ hart­näck­ig bleibt und darauf ver­weist, dass die Zahlen der AFP falsch sind und „Stopptdierechten.at“ die richti­gen Zahlen gerech­net hat, ver­fällt der Admin­is­tra­tor der FPÖ Licht­en­wörth auf eine List: er stellt auch die Zahlen von „Stoppt­dierecht­en“ online mit dem Zusatz „Ob das wohl stimmt….“.

Mit­tler­weile hat die FPÖ Licht­en­wörth die Zahlen der AfP und auch die von Stoppt die Recht­en gelöscht. Begrün­dung: „Nach genaueren Recherchen“ auf der Seite des UNHCR und des Innen­min­is­teri­ums hät­ten sich „Dif­feren­zen zu den veröf­fentlicht­en Blät­tern der AfP sowie der Blät­ter der Redak­tion Stoppt­dierecht­en“ ergeben: „Die Beträge bei­der Berichte sind nicht klar aufge­lis­tet, irreführend und deren Herkun­ft nicht nachvol­lziehbar. Die hier offline gestell­ten Berichte wur­den gelöscht und ich dis­tanziere mich hier­mit von bei­den Bericht­en und den darin befind­lichen Behaup­tun­gen“.

Was die von der Het­ztruppe AfP ange­führten Zahlen bet­rifft, stimmt das und bedeutet die Löschung immer­hin auch eine gewisse Ein­sicht des Admin­is­tra­tors. Was unsere Zahlen bet­rifft: die stim­men nach wie vor! Sie als irreführend zu beze­ich­nen, ohne dies zu bele­gen, das ist ehrenrührig!

Die Berech­nun­gen auf Stopptdierechten.at enthal­ten auch ein Update für 2013. Der Fly­er der AfP weist teil­weise Dat­en für 2012 aus und ist bei bes­timmten Angaben nicht nachvollziehbar.

Übri­gens: das UNHCR, auf das die FPÖ Licht­en­wörth ver­linkt, hat auf sein­er Seite Angaben zu bes­timmten Leis­tun­gen der Grund­ver­sorgung veröf­fentlicht, die nur bed­ingt stim­men: so wur­den 320 Euro im Monat als Leis­tung für selb­ständig wohnende erwach­sene Asyl­wer­berIn­nen für Unter­bringung und Verpfle­gung aus­gewiesen. Diese Summe stimmt nur für erwach­sene Einzelper­so­n­en, nicht aber für Fam­i­lien und auch nicht für Kinder.

Wer’s uns nicht glauben will, hier die Angaben der Gemeinde Wien für die Leis­tun­gen aus der Grund­ver­sorgung 2014.

Ver­mut­lich wer­den die AktivistIn­nen von „Heimat ohne Hass“ noch des öfteren ver­suchen müssen, blauen AktivistIn­nen und Organ­i­sa­tio­nen das Rech­nen beizubrin­gen – wir unter­stützen sie gerne dabei!