Mölzer in Zitaten

„Profil“ (Nr. 15 /2014) hat in seiner neuesten Ausgabe einige unerträgliche Zitate aus dem braunen Fundus von Andreas Mölzer zusammengetragen. Auf der Facebook-Seite der Initiative „Wir fordern den Rücktritt von Andreas Mölzer“ https://www.facebook.com/ruecktritt.moelzer?fref=ts finden sich weitere Zitate von ihm bzw. von seiner Haus-Postille „Zur Zeit“.

Mölzer im neuen „profil“ über:

… den 8. Mai 1945, Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

„Wer von Befreiung spricht, verhöhnt all die Opfer, die die deutsche Nation im Jahre 1945 zu beklagen hatte.“ („Aula“ 5/1985)

… NS-Kriegsverbrecher

„Rudolf Heß (…) ist ein Symbol für unzählige Deutsche, die für Verbrechen zu büßen hatten, die sie individuell mit Sicherheit nie begangen hatten.“ („Aula“ 10/1987)

… Zuwanderung

„Wer nun die Landnahme fremder Völkerschaften zu Lasten der einheimischen Bevölkerung favorisiert, tritt im Grunde dafür ein, dass wir uns als Volk aus der Evolution verabschieden. (…) Wer die ‚Umvolkung‘ der Österreicher betreibt, nur um den deutschen Charakter des Landes zu tilgen, muss sich den Vorwurf des antigermanistischen [sic!] Rassismus gefallen lassen.“ („Aula“ 5/1990)

… die „guten“ Seiten des NS-Regimes

„Im Jahre 1939, nach dem Anschluss an das Deutsche Reich, als breite Bevölkerungsschichten an eine wirtschaftlich glänzende Zukunft glaubten, kam es zu einem überaus großen Geburtenanstieg.“ („Aula“ 7-8/1990)

„Die Volksgemeinschafts-Ideologie des Nationalsozialismus schuf in kürzester Zeit, ähnlich wie in den zwanziger Jahren im ‚Roten Wien‘, ein überaus effektives beschäftigungspolitisches Programm.“ („Zur Zeit“ 21/2003)

… Restitution für Opfer des Nationalsozialismus

„Man sollte einem durchaus wiedergutmachungswilligen Land und seinen Bürgern nicht das Gefühl geben, dass sie gewissermaßen ad infinitum als Melkkuh für Ansprüche herhalten müssen, für die es keine rechtliche und moralische Grundlage mehr gibt.“ („Zur Zeit“ 34/1998)

… Roma und Sinti

„Dass es geradezu zur Kultur des fahrenden Volkes gehört, den Eigentumsbegriff anders auszulegen als herkömmliche europäische Gesellschaften, ist ja sattsam bekannt. (…) Diebstähle, Betrügereien, Überfälle, sexuelle Übergriffe und ähnliches häufen sich zumeist und schaffen ein Klima, in dem die Bevölkerung eben nach hartem Durchgreifen der staatlichen Autoritäten verlangt.“ („Zur Zeit“ 40/2010)