FPÖ Watch: Wie frauenfreundlich ist die FPÖ?

Di, 14. Mai, 19:30 – 21:00
Volkstheater Wien, Neustiftg. 1, 1070 Wien

Freda Meissner-Blau und Mercedes Echerer im Gespräch mit Hans-Henning Scharsach

„Die FPÖ ist eine Männerpartei“, so Karlheinz Klement, Straches wegen Verhetzung verurteilter Ex-Stellvertreter und Ex-Generalsekretär. Er hatte als Gleichbehandlungsbeauftragter der FPÖ einen Abwehrkampf gegen „ wirre Emanzen“, „Scheidungsindustrie“ und das „Frankenstein-Projekt“ der Gender-Politik geführt.

Das von den Burschenschaften geprägte Rollenverständnis der FPÖ knüpft nahtlos an das nationalsozialistische Gesellschaftsmodell der „sozialen Volksgemeinschaft“ an, beruft sich auf eine „naturgewollte Ordnung“ und eine „natürliche Hierarchie“: Die Frauen sind in erster Linie Mütter und haben ihren Platz in der Familie. Ein staatliches Muttergeld solle „die strenge Aufzucht wieder schmackhaft machen“. Strache hält die „absurde Zwangsquote“ für „überflüssig“, so sind konsequenterweise in der Wiener FPÖ acht der neun Führungspositionen mit Burschenschaftern besetzt, eine Frau übt die Alibi-Funktion einer Stellvertreterin aus.

Wir nehmen das Frauenbild unter die Lupe.