Burschi-Ball: Eine erste Nachlese

Wir beschäfti­gen uns hier nicht mit den zahlre­ichen und offen­bar nicht ganz tasere­in­wirkungs­freien Presseaussendun­gen des FPÖ-Gen­er­alsekretärs Vil­im­sky zu den Protesten gegen den Burschi-Ball, der heuer zum FPÖ-Akademiker­ball gead­elt wurde. Die Patro­nanz der FPÖ hat dem Pro­mi-Fak­tor des Balls nicht gut getan: nicht ein­mal Marine Le Pen war da!

Ob sich zwis­chen den schmis­si­gen Ball­gästen doch noch einige andere recht­sex­treme Celebri­ties aus dem Aus­land getum­melt haben, wer­den wir vielle­icht in den näch­sten Wochen erfahren. Die bish­erige Aus­beute, zwei Vertreter der Jugen­dor­gan­i­sa­tion der Schwe­den­demokrat­en, ist ein biss­chen matt. Kent Ekeroth, der Ehren­gast vom Vor­jahr, wurde jeden­falls nicht gesichtet – mit oder ohne Eisenstange.

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Unter den Bericht­en und Kom­mentaren, die zu den Burschen­schaften im Vor­feld des Balls erschienen sind, wollen wir zwei beson­ders empfehlen: „Affek­tierte braune Her­ren“ in der „Zeit“ beschreibt die poli­tis­chen Posi­tio­nen der öster­re­ichis­chen Burschis inner­halb der Deutschen Burschen­schaft, während der Kom­men­tar von Hans-Hen­ning Scharsach im „Stan­dard“ die Tra­di­tion­slin­ien der Burschen­schafter darstellt.