Es wird jedenfalls kein gewöhnlicher Burschentag. Aber das war auch der im Vorjahr nicht, wo über den Arierparagrafen gestritten wurde.
Die Initiative Burschenschafter gegen Neonazis, die sich im Vorfeld des heurigen Burschentags gegründet hat und aus ca. 20 Burschen bzw. Alten Herren besteht, hat im Vorfeld des Burschentags ihre Forderungsliste veröffentlicht, in der unter anderem auch der Rücktritt von Martin Graf als Dritter Präsident des Nationalrats und die Abschaffung der Burschenschaftlichen Blätter, des Verbandsorgans der DB, gefordert wird.

Plakat der Initiative zum heurigen Burschentag in Eisenach
Die Burschen mussten der Stadtgemeinde Eisenach heuer sogar ihre Rednerliste vorlegen. Die Stadtgemeinde wollte wissen, ob bekannte Rechtsextreme auf der Liste aufscheinen. In diesem Fall hätte die Gemeinde die Möglichkeit, den Nutzungsvertrag der DB mit der Halle, in der der Burschentag stattfindet, aufzukündigen.
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