Sailer, die Polizei und die Verfahren

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Der „Fal­ter“ hat in sei­ner neu­en Aus­ga­be vom 5.10. 2011 Uwe Sai­ler zur Ein­stel­lung der jüngs­ten Ver­fah­ren gegen ihn (wir berich­te­ten) befragt.

Nach Druck­le­gung des Inter­views wur­de eine Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­rich­tes Wien bekannt, in der einem Rekurs von Wer­ner Königs­ho­fer gegen den Beschluss des Han­dels­ge­rich­tes Wien nicht statt­ge­ge­ben wird. Königs­ho­fer hat somit eine wei­te­re Etap­pe in der Aus­ein­an­der­set­zung mit Sai­ler ver­lo­ren. Im Ver­fah­ren beim Han­dels­ge­richt Wien wur­de Königs­ho­fer mit einst­wei­li­ger Ver­fü­gung unter­sagt, wei­ter zu behaup­ten, dass Sai­ler selbst jene kodier­te Datei, die auf Alpen-Donau ver­öf­fent­licht wur­de, an die Neo­na­zis abge­schickt habe.

Königs­ho­fer spricht auf sei­ner Home­page davon, „Daten­ex­per­ten­über­prü­fun­gen” hät­ten mitt­ler­wei­le „ein­deu­tig” erge­ben, dass die gezink­te Mail nicht von Königs­ho­fer ver­sandt wur­de. Die­se Über­prü­fun­gen hät­ten wir ger­ne gese­hen, ja sogar dar­über berich­tet, aller­dings sind die Resul­ta­te nir­gend­wo zu finden.

Fal­ter: Wer­den Sie noch immer von Nazis bedroht, Herr Sailer?