Mecklenburg-Vorpommern/Deutschland: NPD zieht wieder in den Landtag ein

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Bei der Land­tags­wahl 2011 in Meck­len­burg-Vor­pom­mern, konn­te die NPD 6% errei­chen und zieht damit wie­der in den Land­tag ein. Der Wahl­kampf der NPD war geprägt durch ras­sis­ti­sche Wahlplakate.

Netz gegen Nazis schreibt: „Die neu­en Abge­ord­ne­ten wer­den ver­mut­lich im wesent­li­chen auch die alten sein: Udo Pas­törs, Tino Mül­ler, Micha­el Andre­jew­ski und Ste­fan Kös­ter. Neu dabei: Neo­na­zi David Pete­reit, der auch die Inter­net-Hetz­sei­te MUP-Info betreibt. Er hat den Lis­ten­platz von NPD-Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Micha­el Gre­we übernommen.”

Udo Pas­törs, der auch Refe­rent bei der AFP-Aka­de­mie 2010 in Offen­hau­sen war, sucht den Kon­takt zu den Neo­na­zis der Frei­en Kame­rad­schaf­ten. „Das Erfolgs­re­zept” des Bünd­nis­ses, so Pas­tör, „ist der welt­an­schau­lich fun­dier­te gemein­sa­me Wil­le”. Die Frei­en Kame­rad­schaf­ten hat­ten die NPD in der letz­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode und dem Wahl­kampf mas­siv unter­stützt, die Auf­stel­lung von David Pete­reit, einer der füh­ren­den Akti­vis­ten der Neo­na­zi-Kame­rad­schaf­ten in Meck­len­burg-Vor­pom­mern, ist daher kein Zufall und ist gleich­zei­tig ein Signal an die Neonaziszene.

Sie­he auch: taz.de — „Ein gemein­sa­mer Wille”