Norwegen: Hintergründe über rechtsextremen Terror

93 77 Tote und zahlre­iche Ver­let­zte haben die langge­planten Anschläge in Nor­we­gen gefordert. Die nor­wegis­che Polizei hat sechs weit­ere Per­so­n­en festgenom­men, die im Zusam­men­hang mit den Atten­tat­en ste­hen sollen. Inzwis­chen wurde ein Zusam­men­hang aus­geschlossen, die Festgenom­men sind wieder frei.

In einem vom Täter veröf­fentlicht­en Man­i­fest, beze­ich­net er sich als „Tem­pel­rit­ter” und gibt an Europa vor der „Islamisierung” ret­ten und die „marxistische/multikulturelle Hege­monie” in Europa been­den zu wollen. Der „Öster­re­ich/Haider-Vor­fall” (damit ist der europäis­che „Boykott” der Schwarz-Blauen Regierung im Jahr 2000 gemeint) sei ein Beispiel, dass ein „demokratis­ch­er Sieg” nicht möglich sei. Mehrfach wird auf Öster­re­ich Bezug genom­men, wenn über den „Medi­enkrieg” der „EUSS­R/USASSR-Hege­monie” in dem Man­i­fest berichtet wird. Die Ver­mis­chung von Wörtern zu Kun­st­be­grif­f­en wie „EUSSR”, kommt aus dem typ­is­chen Denken von Recht­sex­trem­istIn­nen (vgl. USrael, ver­wen­det von amerikanis­chen Neonazis).

derstandard.at und diepresse.com in Bericht­en über das „Man­i­fest”. Auch der „Spiegel” berichtet darüber ausführlich.