Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Linz: NVP an NPD: Schweinsköpfe!

Unter dem Titel „Rechter gibt Anschlag auf Moschee zu“ berichtet die Tageszeitung „Österreich“ (29.3.2011) über Mails, die der NVP-Funktionär Stefan S. aus Wels an die NPD Bayern geschrieben hat.

29. März 2011

In einer dieser Mails gibt er den Nazi-Kameraden von der NPD gönnerisch einen Ratschlag:

Ein Tipp am Rande: Wenn ein Baugrundstück bekannt wir (wo eine Moschee gebaut werden soll)…und ihr bringt es in Erfahrung…dann probiert doch mal Schweineköpfe (sozusagen als Willkommensgruß *frechgrins*) auf dem zukünftigen Baugrundstück zu plazieren…so geschehen im Zentrum von Linz zu Neujahr (Oberösterreich)…wo dieses Grundstück dadurch „entweiht“ worden ist…mehr als „Umweltverschmutzung“ dürfte da nicht drin sein…falls sie böse werden (mit Anzeigen etc.). Besprecht das mal untereinander ;- )

Stefan S. spielt damit auf eine Aktion von bisher Unbekannten an, bei der um den Jahreswechsel 2007/08 auf dem Baugrund einer geplanten Moschee in Linz über ein Dutzend Schweinsköpfe auf Holzpfähle aufgezogen wurden. Schon damals war auffällig, dass die neu gegründete Nationale Volkspartei (NVP) auf ihrer verbundenen Homepage „Keine Moschee.at“ exklusiv über die Aktion und deren genauen Zeitpunkt berichtet hatte.

„Österreich“ berichtet, dass das Material den Behörden übergeben wurde: „Jetzt nimmt ihn sich der Verfassungsschutz vor.“ Es ist zu hoffen, dass die Untersuchungen gründlicher ausfallen als 2008. Einige Monate nach der Nazi-Aktion gegen die geplante Moschee wurde nämlich im September 2008 die islamische Sektion des Trauner Friedhofs völlig verwüstet. Grabplatten, Grabsteine und Tafeln von 90 Gräbern wurden aus der Verankerung gerissen und mit dem Davidstern bzw. dem Symbol eines jüdischen siebenarmigen Leuchters besprüht.

Obwohl die Islamische Religionsgemeinschaft davon sprach, dass eine Woche vor der Schändung der Sticker einer rechtsextremen Organisation vom Friedhofseingang entfernt wurde und sie von einer rechtsextremen Provokation ausging, stellte Sicherheitsdirektor Lißl fachmännisch fest: „Die Wörter und Symbole passen nicht in die rechte Ecke“ und sprach von Ermittlungen in alle Richtungen. Wie fast immer, wenn in alle Richtungen ermittelt wird, wurde damals nichts gefunden.

Im Februar 2008 war in Graz die gesamte islamische Sektion des Zentralfriedhofs geschändet worden. Zeitgleich war ein Drohbrief an den Präsidenten der ägyptischen Gemeinde, den SPÖ-Gemeinderat Soleiman Ali geschrieben worden, in dem auf den Friedhof Bezug genommen wurde: „Man werde dort ‚Schweinereien vergraben‘ und die Gräber mit ‚Schweineblut“ tränken'“. (derstandard.at, 8.2.2008) Auf dem Drohschreiben war die Odalrune verwendet worden. Der Verfassungsschutz erklärte auch in Graz dennoch: „[W]ir versuchen, in alle Richtungen zu denken.“

Wenig später wurde in Graz ein weiteres Bekennerschreiben der „Aktionsgruppe für ein moslemfreies Graz“ bekannt, in dem Unbekannte die Verantwortung für die „Einebnung“ der 70 islamischen Grabstätten und für ein Radmuttern-Attentat, das allerdings am Fahrzeug des Nachbarn von Soleiman Ali ausgeführt worden war, übernahmen. Bei diesem, mit NS-Symbolen verzierten Schreiben stand dann auch für den Verfassungsschutz fest, dass es fremdenfeindlich motiviert war. Von Ermittlungsergebnissen ist uns allerdings nichts bekannt.

(Quelle: Österreich OÖ-Ausgabe, 29.3.2011, derstandard.at, 8.2.2008)

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Oberösterreich | Rassismus/Antimuslimischer Rassismus | Steiermark | Verfassungsschutz

Beitragsnavigation

« Innsbruck: Freiheitliches Licht auf Waffen-SS mit Alzheimer
D/Ö: „Freie Freunde“ plaudern offen über Nazi-Trottel (Teil II) »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter