Dresden: „Kein Platz für Nazis“ weder am 13. 2. noch am 19. 2.

Mehr als 17.000 Men­schen beteiligten sich an den Protesten gegen den Auf­marsch von etwa 1.300 Neon­azis in Dres­den. Wie jedes Jahr marschierten Neon­azis auf, um gegen den soge­nan­nten „Bomben­ter­ror“ der Alli­ierten zu protestieren. In zahlre­ichen Ver­schwörungsmythen wer­den erlo­gene Zahlen zu den Opfern der alli­ierten Luftan­griffe präsen­tiert: So sind es ein­mal 200.000 Tote und dann auch wieder 400.000 Tote. His­torisches Fakt ist, dass bei den Luftan­grif­f­en zwis­chen 22.000 und 25.000 Men­schen ums Leben kamen.

Dieses Jahr gibt es zwei Ter­mine: Den Auf­marsch der Neon­azis am 13. Feb­ru­ar, wo um die 1.300 Neon­azis teil­nah­men und wo dage­gen 17.000 Men­schen eine Men­schen­kette bilde­ten. 3.500 AntifaschistIn­nen begleit­eten laut­stark den Demon­stra­tionszug der Neon­azis am Abend. (Quelle: Dres­den-Naz­ifrei)
Mit nur 1.300 Teil­nehmerIn­nen kamen deut­lich weniger Neon­azis als von den Organ­isatorIn­nen erhofft, die Sig­nal­wirkung für den 19. Feb­ru­ar ist damit sehr bescheiden.

Für den 19. Feb­ru­ar 2011 pla­nen die Neon­azis einen weit­eren großen Auf­marsch. Das Bünd­nis Dres­den-Naz­ifrei ruft gemein­sam mit zahlre­ichen Promi­nen­ten zu Gegen­protesten auf.

Wie jedes Jahr mobil­isieren auch öster­re­ichis­che Neon­azis nach Dres­den. Wir wer­den darüber berichten.


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