npd-blog.info: „DVU schafft sich ab“

Die zwei großen rechtsextremen Parteien in Deutschland, die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) und die Deutsche Volksunion (DVU), fusionieren. Die neue Partei soll NPD – Die Volksunion heißen.
Ändern wird sich aber nicht viel, denn die „DVU ist am Ende“, so der Leiter der Forschungsstelle Rechtsextremismus an der Fachhochschule Düsseldorf. Es gäbe kaum noch personelle Strukturen und eben so wenig finanzielle Mittel. Laut dem deutschen Verfassungsschutz hat die DVU zwar noch mehr als 4000 Mitglieder, ein großer Teil davon sind aber Karteileichen. (Quelle: taz.de)

Ein Artikel von npd-blog.info:

DVU schafft sich ab
Von Kai Budler für NPD-BLOG.INFO

Auf ihrem außerordentlichen Parteitag zur Fusion mit der NPD im thüringischen Kirchheim hat die „Deutsche Volksunion“ (DVU) erneut ihr internes Chaos offenbart. Bereits knapp eine Stunde nach dem Beginn der Veranstaltung verließen die Mitglieder der Landesverbände Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig Holstein unter Protest den Parteitag. Der Grund: Anträge, die die Fusionsgegner bereits im September eingereicht hatten, fehlen auf der Tagesordnung in Kirchheim. Der Bundesvorsitzende der DVU, Matthias Faust, will sie nicht erhalten haben, der niedersächsische Landesvorsitzende Hans-Gerd Wiechmann zeigt empört die Belege und sagt: „Das Ganze ist nur noch eine Farce“.

Max Branghofer vom nordrhein-westfälischen Landesverband sprach von einer feindlichen Übernahme und nannte den Bundesvorsitzenden Matthias Faust „eine Schande für das deutsche Volk“. Man werde juristische Schritte einleiten und die Beschlüsse des Parteitages gerichtlich anfechten, sagte Wiechmann vor dem hölzernen Tor der „Erlebnisscheune“ des „Hotels romantischer Fachwerkhof“ in Kirchheim. Dort verwehrten die Ordner um den NPD-“Ordnungsdienst“ von Manfred Börm der Presse den Zutritt. Akkreditierungswünsche von einzelnen Journalisten waren mit Hinweis auf die begrenzten Plätze bereits in den Tagen zuvor abgelehnt worden. Auch vor Ort galt das Motto: erst DVU-Mitglieder, dann Gäste und erst danach würde man darüber nachdenken, ob die Presse eingelassen würde.

Dabei war das parteiinterne Interesse an dem sog. „Verschmelzungsparteitag“ gering: inklusive Personal und Gästen aus der NPD zählten die Beamten des Ordnungsamtes rund 160 Besucher. Erst am Freitagnachmittag hatte das Verwaltungsgericht der Partei die Nutzung der „Erlebnisscheune“ gestattet. Die Richter hatten jedoch darauf hingewiesen, dass aus baurechtlichen Gründen die Obergrenze von 250 Personen eingehalten werden müsse. Weiterlesen auf npd-blog.info

Siehe auch:
taz.de – NPD schluckt DVU
npd-blog.info: Hochzeit der Schrumpfgermanen