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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 2 Minuten

Königstiger steckt im braunen Schlamm!

Wir erin­nern uns noch an die furcht­ein­flö­ßen­de Ankün­di­gung aus dem März 2011: „NR DDr. Königs­ho­fer geht in Gegen­of­fen­si­ve.” Mit par­la­men­ta­ri­schen Anfra­gen woll­te er mit sei­nen FPÖ-Kol­le­gen Aus­künf­te von der dama­li­gen Innen­mi­nis­te­rin Maria Fek­ter zu den „wider­leg­ten“ daten­fo­ren­si­schen Behaup­tun­gen, kün­dig­te Kla­gen wegen Ruf­mord an und tadel­te die Medi­en für „aus der Luft gegrif­fe­ne Ver­däch­ti­gun­gen“. Nach dem Urteil des Han­dels­ge­richts Wien steckt Königs­ho­fer, ali­as „Königs­ti­ger” (so wur­de auch der schwers­te Pan­zer der Nazi-Wehr­macht genannt), fest im brau­nen Morast. Jetzt rührt sich „Königs­ti­ger“ nicht mehr.

24. Juni 2011

Die Königs­ti­ger-Web­site des Wer­ner Königs­ho­fer gibt seit Wochen kei­nen Laut von sich. Der für den 22. Juni von ihm selbst ange­kün­dig­te „Tiger“-Kommentar („Ich schrei­be gera­de mei­nen neu­en TIGERKOMMENTAR. Geht mor­gen 22. Juni auf die Web­sei­te www.koenigstiger.at Bit­te wei­ter­sa­gen … DANKE“) hat sich mög­li­cher­wei­se in sei­nem undurch­schau­ba­ren PC verlaufen.

In der Tiro­ler Tages­zei­tung (22.6.2011) wird er immer­hin mit dem Satz zitiert: „Ich beu­ge mich der gericht­li­chen Ver­fü­gung, aber ich habe das Mail nicht wei­ter­ge­lei­tet.“ Auf sei­ner Face­book- Sei­te jam­mert er: „Die Klein­geis­ter aus ganz Öster­reich ver­ei­ni­gen sich gegen mich. So, als hät­ten wir kei­ne ande­ren Sor­gen.“ Einer die­ser Klein­geis­ter dürf­te sein Tiro­ler Lan­des­chef Hau­ser sein. Die Tiro­ler Tages­zei­tung (TT) dazu:

In der FPÖ reagiert offe­ner Unmut gegen­über Königshofer.“Weil die­se Geschich­ten wie­der the­ma­ti­siert und unse­re poli­ti­schen The­men damit in den Hin­ter­grund gerückt wer­den“, betont Tirols FPÖ-Chef LA Gerald Hau­ser. Des­halb sei Königs­ho­fer natür­lich eine Belas­tung für die Par­tei. Mehr woll­te er nicht sagen. (TT, 22.6.2011)

Aber ein klei­nes Häuf­lein von Auf­rech­ten hält auf Face­book fest zum Königs­ti­ger und ver­sucht, ihn vir­tu­ell wie­der flott­zu­krie­gen: „Durch­hal­ten für unse­re Nach­kom­men”, heißt es da, gerich­tet gegen die „links­lin­ken Chao­ten“ und „grü­nen Het­zer“, die „eine Durch­mi­schung unse­rer Gesell­schaft zu einer asia­tisch (türkisch)-negroiden Misch­ge­sell­schaft“ wollen.

Der eif­rigs­te unter den all­zeit Getreu­en ist Wolf­gang Paul, ali­as Wolf­gang Thu­le­feu­er ali­as Wolf­gang Son­nen­rit­ter, der jetzt sei­nen FPÖ-Par­tei­aus­weis „noch stol­zer“ trägt, sei­nen Anti­se­mi­tis­mus nicht zügeln kann und von den „USrae­li­schen ‚Befrei­ern‘“ spricht. Ist die FPÖ auch stolz auf ihr Mit­glied Wolf­gang Paul, das die Hand so ger­ne hebt zum ein­schlä­gi­gen Gruß und sich – wie Deutsch­land – so ver­zehrt nach dem Einen?

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Schlagwörter: FPÖ | Klage | Neonazismus/Neofaschismus | Tirol

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