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Filter Schlagwort: Tirol

FPÖ Tirol: Troubles in den Bezirken und eine recht extreme Kandidatin

salto.bz über Gudrun Kofler: "Recht extrem"

Nach­dem Mitte August der Ost­tirol­er FPÖ-Bezirksparteiob­mann Josef Oblass­er, einst treuer Mitar­beit­er des mit­tler­weile völ­lig ins Schwur­bler­tum abgeglit­te­nen Nation­al­ratsab­ge­ord­neten Ger­ald Hauser, zurück­ge­treten ist und mit ihm der Lien­z­er Stadt­parteiob­mann Manuel Klein­lercher, fol­gte nun der Parteiob­mann des Bezirks Imst, Johann „Gio­van­ni“ Grün­er. Der fühlt sich bei der Lis­ten­er­stel­lung für die Land­tagswahl over­ruled, nach­dem statt ihm, der im Bezirk an die erste Stelle gerei­ht war, Gudrun Kofler vorge­zo­gen wurde.  Und die tut sich mit recht extremen Ansagen her­vor. Weit­er…

Wochenschau KW 28–33/22 (Teil 1: Wiederbetätigungsprozesse)

Nach unser­er Som­mer­pause sind wir wieder retour. Nach­dem das recht­sex­treme Treiben keinen Urlaub ken­nt, gibt’s für unseren Rück­blick auf die let­zten fünf Wochen viel zu bericht­en. Wir starten mit dem ersten Teil über Prozesse nach dem Ver­bots­ge­setz. Mit dabei: ein braunes Bon­ny & Clyde-Paar, vier Angeklagte, die sich wegen über­mäßi­gen Alko­holkon­sums nicht mehr an ihre Tat­en erin­nern kon­nten (oder woll­ten), ein­er, der sich benebelt ein Nazi-Tat­too stechen hat lassen und eine Angeklagte, die nicht vom Alko­hol berauscht war, son­dern vom Charme eines sehr bekan­nten Neon­azis. Weit­er…

(Dunkle) Mächte, Freimaurer und Gemeinheiten: MFG

Jet­zt ist schon wieder was passiert bei der MFG! Nach ihrer Grün­dung im Feb­ru­ar 21 ließ die junge Partei rasch und klammheim­lich ihre Forderung zum Schwanger­schaftsab­bruch aus dem nigel­nagel­neuen Parteipro­gramm ver­schwinden. Ohne Debat­te. Auch ohne Beschluss der Mit­glieder? Jet­zt sind die Funk­tionäre dran. In den Lan­desver­bän­den wird gesäu­bert, in den offiziellen Foren wer­den Kritiker*innen block­iert, inof­fiziell wabert eine ziem­lich schräge Debat­te. Weit­er…

Wochenschau KW 22/22

Ein 23-Jähriger beze­ich­nete sich als „klein­er Bub“, um ein­er Verurteilung nach dem Ver­bots­ge­setz zu entkom­men – geholfen hat es ihm nicht. In Wien fand ein Wieder­betä­ti­gung­sprozess gegen einen Bul­gar­en statt, der im Net­zw­erk der Neon­azi-Band „Absurd“ agiert. Und in Tirol musste ein Kuf­stein­er vor Gericht, weil er zwei Neon­azi-Web­sites betrieben hat­te. Bei der Stim­mungs­mache gegen die LGB­TIQ-Com­mu­ni­ty find­et so ziem­lich alles zusam­men, was hierzu­lande am recht­en Rand ange­siedelt ist. So begann die let­zte Woche anlässlich des Pride Months mit Het­zat­tack­en aus neon­azis­tis­chen, iden­titären und FPÖ-Kreisen. Weit­er…

1 Schwurbelinstitut, zig Vereine und braune Umtriebe

Tiroler bei der Demo am 6.3.21 im Wiener Prater (© SdR)

Für Schlagzeilen hat das Pitz­taler Busun­ternehmen bere­its im Früh­jahr 2021 gesorgt. Damals wur­den Tirol­er Corona-Maßnahmengegner*innen nach Wien zu jen­er Demo am 6. März chauffiert, für die auch die FPÖ mobil­isiert hat­te. Kurz danach ist die Inzi­denz im Pitz­tal sprung­haft angestiegen. Am 2. Juni gab’s beim Unternehmer T., der nun kein­er mehr sein will, eine Razz­ia, bere­its die zweite. Und die Jus­tiz klopft auch mit ein­er (noch nicht recht­skräfti­gen) Anklage wegen Wieder­betä­ti­gung an die Tür. Ein­er, mit dem T. braune Nachricht­en aus­ge­tauscht haben soll, stand bere­its am 31. Mai vor Gericht. Weit­er…

Wochenschau KW 21/22

Der Neon­azi Peter Binder hat­te in Wiener Neustadt zum wieder­holten Mal einen Auftritt vor Gericht und wurde auch nicht zum ersten Mal schuldig gesprochen. Ein bere­its in die Jahre gekommen­er Tirol­er Neon­azi musste mit 81 vor Gericht auf­marschieren, um zu erk­lären, warum er NS-Devo­tion­alien in sein­er Werk­statt aufgestellt hat­te. Da seine Wort­mel­dun­gen recht dünn aus­fie­len, fasste er eine – allerd­ings milde – Strafe aus. Dafür haben einige ihre Prozesse noch vor sich: in der kom­menden Woche ein Tirol­er, der eine braune Web­site betrieben haben soll und möglicher­weise auch ein paar Het­zer aus dem iden­titären Umfeld. Weit­er…

FPÖ-Hauser und ein Holocaust-leugnendes Portal

Der Tirol­er Nation­al­ratsab­ge­ord­nete der FPÖ, Ger­ald Hauser, hat eine Serien­an­frage an alle Min­is­te­rien gestellt. Das The­ma: Min­is­terielle Beteili­gun­gen beim „World Eco­nom­ic Forum“ (WEF), das mit dessen Grün­der Klaus Schwab das Ober­feind­bild der Schwurbel­com­mu­ni­ty darstellt. Im Begrün­dung­s­text für die Anfra­gen zitiert Hauser aus ein­er einzi­gen Quelle, einem Por­tal, auf dem der Anti­semitismus blüht und auch schon mal der Holo­caust geleugnet wird. Weit­er…

Rechtsextreme Straftaten 2021 – Entwicklung und Bundesländervergleich

NS-Devotionalien und Waffen im Neonazi-Netzwerk von Peter B. (Quelle: BM.I)

Das Jahr 2021 war nach zwei Jahren des Rück­gangs wieder durch einen Anstieg von recht­sex­trem motivierten Straftat­en gekennze­ich­net. Die Pan­demie hat mit den Protesten gegen die Coro­na-Maß­nah­men zweifel­los dazu beige­tra­gen, worauf möglicher­weise auch eine teil­weise Ver­schiebung der Hotspots zurück­zuführen ist. Erst­mals liegen auch Zahlen zu beteiligten Jugendlichen vor. Weit­er…