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Filter Schlagwort: NSU

Doku-Tipp: „Exklusiv im Ersten: Hammerskins“

Dass das Neon­azinet­zw­erk „Ham­mer­skins” bis­lang nahezu unbekan­nt ist, wie es in der Doku anfangs heißt, stimmt nur bed­ingt: Für jene, die sich mit Neon­azis­mus inten­siv­er beschäfti­gen, ist die Gruppe nichts Neues. In Poli­tik, Exeku­tive und Jus­tiz blieb sie bis­lang allerd­ings ziem­lich unter­be­lichtet. Das hat nun für Deutsch­land vor allem die antifaschis­tis­che Plat­tform „Exif-Recherche“ mit ein­er am 12.7. online gestell­ten umfan­gre­ichen und peniblen Recherche geän­dert. Am sel­ben Tag strahlte die ARD auch die sehenswerte Doku „Ham­mer­skins“ aus. Weit­er…

Der Waffendealer der Neonazis

Waffen bei Neonazis (Screenshot Wien heute, orf.at, 12.12.20)

Er ist eine der wichtig­sten Fig­uren der Neon­aziszene im deutschsprachi­gen Raum, ver­mut­lich auch über die Sprach­gren­zen hin­aus. Seit mehr als einem Viertel­jahrhun­dert vertickt er Waf­fen in der Szene, dealt auch mit Dro­gen. Sel­ten, aber doch kommt ihm dabei die Exeku­tive in die Quere. Dann muss er kurzfristig absitzen – oder auch nicht? Aber dann macht er wieder weit­er mit der Aufrüs­tung der Neon­azis. Eine Spuren­suche zu Peter B.. Weit­er…

Kalter Schauer über den Rücken

Es sind zwei Stun­den, die die Gericht­sre­por­terin Annette Ramels­berg­er erzählt, über ihre Biogra­phie, aber vor allem zum NSU-Prozess, darüber, was ein Prozess wie dieser mit Zuhören­den macht und verän­dert und wie der Staat kon­se­quent ver­sagt hat – aber auch über ihre eige­nen Fehler als Jour­nal­istin. Weit­er…

Todeslisten, Anschlagspläne und ein Mord

Wal­ter Lübcke wird mut­maßlich von einem Recht­sex­trem­is­ten ermordet, hes­sis­che Polizis­ten schick­en mit NSU 2.0 unter­schriebene Dro­hbriefe, (Ex-) Eli­teein­heit­en der deutschen Polizei und Bun­deswehr stehlen Muni­tion, führen Todeslis­ten und pla­nen Anschläge. Wie hän­gen diese Ereignisse zusam­men? Weit­er…

Rechtsextreme Todeslisten und Morddrohungen (Teil 1)

Bis vor kurzem wurde von den Ermit­tlungs­be­hör­den ver­bre­it­et, dass die Namensliste mit poli­tis­chen Gegner_innen, die bei der recht­sex­tremen Prep­per-Gruppe „Nord­kreuz“ gefun­den wurde, keine Todesliste sei. Recherchen ergaben jet­zt, dass die Recht­sex­tremen rund 200 Leichen­säcke und Ätzkalk bestellen woll­ten. Das erin­nert an den „Breivik von Traun“, Johann Neumüller, der für die vie­len „Aus­län­der“, die er ermor­den wollte, schon selb­st beschriftete Schilder vor­bere­it­et hat­te, die er auf ihre Leichen leg­en wollte. Weit­er…

Neonazistisches „Staatsstreichorchester“

Warum wir in den Mail­verteil­er des neon­azis­tis­chen „Staatsstre­i­chorch­ester“ ger­at­en sind, das bis Mitte April in unzäh­li­gen Serien abgeschmack­te zynis­che Droh- und Erpres­sungs­mails an einen Adres­satenkreis aus Poli­tik, Exeku­tive und Medi­en in Deutsch­land ver­schick­te, ver­rat­en die anony­men Versender nicht. Auch die Ver­haf­tung eines Verdächti­gen Anfang April kon­nte die Serien­mails zunächst nicht stop­pen. Weit­er…

Nach dem NSU-Prozess noch ein Fehlurteil?

Vor 18 Jahren wurde in Düs­sel­dorf ein Sprengstof­fan­schlag auf eine Gruppe von Sprach­schü­lerIn­nen aus Osteu­ropa verübt. Ein Blut­bad war die Folge: Neun Men­schen erlit­ten teils schw­er­ste Ver­let­zun­gen, eine Frau ver­lor durch Split­ter ihr unge­borenes Kind. Erst vor einem Jahr, also nach 17 Jahren, wurde ein mut­maßlich­er Täter, Ralf S., iden­ti­fiziert und angeklagt. Vor weni­gen Tagen wurde der Neon­azi freige­sprochen. Ein weit­eres Fehlurteil nach denen gegen die Mitangeklagten im NSU-Prozess? Weit­er…

Das rechtsterroristische Netzwerk Combat 18 und seine Österreich-Ableger

Das, was da ein antifaschis­tis­ches Net­zw­erk auf Exif-Recherche über „Com­bat 18“ zusam­menge­tra­gen hat, ist in mehrerer Hin­sicht bemerkenswert: Es wird nicht nur peni­bel der Werde­gang dieser als recht­ster­ror­is­tis­ch­er Ableger von Blood & Hon­our in Eng­land gegrün­de­ten gewalt­täti­gen Vere­ini­gung nachgeze­ich­net, son­dern vor allem seine Wieder­bele­bung seit dem Jahr 2012. Und dabei sind dem­nach auch min­destens fünf Per­so­n­en aus Vorarl­berg. Wir fassen den brisan­ten Öster­re­ich-Bezug dieser Recherche zusam­men. Weit­er…

Das Urteil im NSU-Prozess: Rezeption in und Reaktionen aus Österreich

Es war ein­er der wichtig­sten Prozesse der Nachkriegszeit – so der Tenor in Deutsch­land zum mehr als fünf Jahre andauern­den Prozess gegen Beate Zschäpe und die Mitangeklagten Ralf Wohlleben, Carsten S., André E. und Hol­ger G.. Der Prozess fand gestern mit den Urteilssprüchen ein vor­läu­figes Ende. Doch was waren die Reak­tio­nen in Öster­re­ich, zumal Ver­strick­un­gen von Öster­re­icherIn­nen und Beziehun­gen nach Öster­re­ich keines­falls auszuschließen sind? Eine Auswahl und Leer­stellen. Weit­er…

Der NSU und die Kontakte zum österreichischen ‚Blood & Honour’-Netzwerk

Ver­gan­genen Fre­itag, am 15.9., trat Cor­ry­na Görtz als Zeu­g­in von den hes­sis­chen NSU-Unter­suchungsauss­chuss (UA). Die derzeit Inhaftierte wurde von der Bun­de­san­waltschaft für den Prozess in München nicht als wichtig genug erachtet, um als Zeu­g­in vorge­laden zu wer­den, obwohl sie Kon­takt zum NSU-Kern­trio gehabt haben kön­nte. Gegen­stand der Befra­gung im hes­sis­chen UA war Görtz Zeit als Schlüs­selfig­ur der nord­hes­sis­chen Neon­azi-Szene Mitte der 90er-Jahre, sowie ihr Aufen­thalt im offe­nen Vol­lzug in der JVA Bau­na­tal. Weit­er…