Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Villach/Klagenfurt: Der Neonazi von der Kameradschaft „Treffen“

Die Anklageschrift umfasste 50 Seiten, der Staatsanwalt trug die „Geschichte eines Neonazi“ in Auszügen vor. Angeklagt wegen NS-Wiederbetätigung war ein mittlerweile 25-Jähriger, der schon einige Jahre in der Neonazi-Szene hinter sich hat.

30. Okt. 2012

Der Geschworenenprozess lief schneller ab als geplant. Da die Verteidigung auf die Einvernahme von Zeugen verzichtete, die von der Staatsanwaltschaft geschilderten Fakten bestätigte und sich der Angeklagte“ voll geständig“ zeigte, konnte das Urteil schon am ersten von zwei geplanten Prozesstagen gesprochen werden. Die Geschworenen erkannten einstimmig auf schuldig im Sinne der Anklage. Das Urteil: zwei Jahre Haft, davon sechs Monate unbedingt.

So ganz nahmen Richter, Staatsanwalt und wohl auch die Geschworenen dem Angeklagten seine Schuldeinsicht und Reue aber nicht ab. Schon einmal hatte die Anklagebehörde ein Verfahren gegen ihn eingestellt, weil er damals versichert hatte, mit der Neonazi-Szene gebrochen zu haben, was sich später als unwahr herausstellte. Der Staatsanwalt verwies auch auf die Vorstrafen des Angeklagten, Gewaltdelikte mit eindeutig ausländerfeindlicher Tendenz. Er hatte zum Beispiel einen Mann als „Judensau“ beschimpft und geschlagen. Für den Angeklagten waren das Delikte, die er im Zustand der starken Alkoholisierung begangen hatte: „In einem normalen Zustand würde ich das nie machen.“ (APA 0433, 29.10.2012)

Der Angeklagte befand sich offensichtlich einige Jahre nicht in einem normalen Zustand. Von der Schilderung des Staatsanwalts berichtet die APA (APA 0394, 29.10.12):

Nach der Darstellung des Staatsanwalts kam der Angeklagte mit 15 Jahren, zur Zeit der Scheidung seiner Eltern, mit der rechtsextremen Skinhead-Szene in Kontakt. Daraufhin hatte er begonnen, sich intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Er dekorierte sein Zimmer mit NS-Devotionalien, las revisionistische, rechtsextreme und nationalsozialistische Literatur und hörte die Musik rechtsextremer Musikgruppen. In Villach mietete er einen Proberaum, der ebenfalls entsprechend mit Fahnen und Hakenkreuzen ausgestattet wurde. Dort traf er sich mit Gleichgesinnten, die er zum Teil selbst aus seinem Bekanntenkreis rekrutiert hatte. In Villach hatte der Angeklagte im Jahr 2010 knapp 100 Sticker im öffentlichen Raum geklebt, auf denen Freiheit für einen verurteilten Neonazi gefordert wurde.

In Villach mietete er einen Raum an, der als Anlaufpunkt für die von ihm gegründete „Kameradschaft Treffen“ diente. Von dort wurden auch Aktionen durchgeführt, wie zum Beispiel die Schändung des Denkmals der Namen in Villach. Zwei Kisten mit Beweismaterial hatte das Gericht für die Verhandlung herbeischaffen lassen: Hitlerbilder, Hitlerwein, „Mein Kampf“, Neonazi-Literatur, Neonazi-Musik usw.. Die Materialien werden mit Zustimmung des Angeklagten vernichtet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Siehe auch ⇒ ORF Kärnten – Neonazi-Prozess: Zwei Jahre Haft.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Beleidigung | Kärnten/Koroška | Neonazismus/Neofaschismus | Verbotsgesetz | Wiederbetätigung

Beitragsnavigation

« Filmtipp: „Dann bin ich ja ein Mörder“
Neonazi im „Haus der Heimat“ zu Gast »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter