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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Pegida opfert sich in Dresden

Bei den sächsischen Kommunalwahlen interessierte vor allem, wie die Kandidatin von Pegida in Dresden, Tatjana Festerling, bei der Oberbürgermeisterwahl abschneiden würde. Immerhin ist Dresden das Zentrum der Pegida-Bewegung, wo zeitweise 20-30.000 Menschen unter der Parole „Wir sind das Volk“ demonstrierten. Das Wahlergebnis ist eindeutig: Pegida ist sicher nicht das Volk, sondern selbst in der Hauptstadt der Bewegung höchstens zehn Prozent davon.

9. Juni 2015

Aus dem Traum von Tatjana Festerling und Pegida, zumindest in Dresden das Volk repräsentieren zu können, ist nichts geworden. Nur rund 20.000 Personen gaben der schrillen Kandidatin ihre Stimme. Das sind weniger Menschen, als zu den besten Zeiten für Pegida in Dresden aufmarschiert sind – aber da waren ja sogar einige österreichische Burschis dabei.

Viele AnhängerInnen von Pegida sind maßlos enttäuscht über das Ergebnis, noch mehr allerdings darüber, dass Festerling und mit ihr Pegida für die zweite Runde (die keine Stichwahl ist) jetzt zur Wahl des konservativ-bürgerlichen Kandidaten, des amtierenden Bürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) , aufrufen. Eine „dicke Kröte“ müsse man schlucken, erklärte Festerling, aber man verstehe sich als Teil dieses konservativen Lagers und müsse für dieses eben Opfer bringen. Zur wöchentlichen montäglichen Kundgebung von Pegida in Dresden erschienen am Tag nach der Wahl nur einige hundert Menschen.

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Schlagwörter: Demonstration/Kundgebung | Pegida | Weite Welt

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