Braunau: „Nur Deutsch, sonst bekomm’ ich es mit der Angst zu tun”

Die OÖN bericht­en über einen skur­rilen Fall von Ras­sis­mus. Der Chef der Brau­nauer Café-Bar Bar­sil­i­ca ver­bi­etet seinen Gästen “aus­ländisch” zu sprechen. Als eine in Brau­nau wohn­hafte junge Kroat­in und ihr Cousin kroat­isch in der Bar sprachen, wur­den sie von der Kell­ner­in zurecht­gewiesen: „In Öster­re­ich muss man aber deutsch sprechen kön­nen und der Chef will das so.” Darauf ange­sprochen offen­bart sich erst das gesamte Welt­bild des Café-Bar-Besitzers Hannes Froschauer.

So seien Aus­län­der nicht willkom­men, „das ist auch das Geheim­nis meines Erfolg, deshalb ist mein Lokal seit zehn Jahren gut besucht”, so Froschauer. Denn „wenn du einen Tisch voll Türken oder Jugoslawen hast, hast du plöt­zlich zehn davon” und schließlich sei die Bar­sil­i­ca ein­fach wie sein Wohnz­im­mer und er bes­timme, wer hineinkom­men und sich set­zen darf, berichtet Froschauer den OÖN weiter.

Die Begrün­dung sein­er Ein­stel­lung ist so sim­pel wie offen­barend: „Bei mir wird nur deutsch gesprochen, son­st bekomm’ ich es mit der Angst zu tun. Das kön­nten ja Ter­ror­is­ten sein.”