Ungarn: Ein rechtsextremes Theater für die „Heimatfront“

Es vergeht keine Woche, in der nicht die Verhältnisse und Institutionen in Ungarn ein Stück weiter an den rechten Rand wandern bzw. gedrückt werden. Vorige Woche hat der Oberbürgermeister von Budapest, ein strammer Parteigänger von Regierungschef Viktor Orban, einen neuen Direktor für das Neue Theater bestellt. György Dörner heißt der und bezeichnet sich selbst als Nationalradikalen. Der will gegen die „entartete krankhafte liberale Hegemonie“ vorgehen und das Theater deshalb in „Heimatfront-Theater“ umbenennen. Zum Intendanten wurde der rechtsextreme und antisemitische Politiker Istvan Csurka bestellt.

Was muss noch alles passieren, damit die Regierung Orban endlich von Europa unter politische Quarantäne gestellt wird? Weiter mit Pustaranger.